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Haftbefehl gegen Vater: Verbrannte Mädchen waren betäubt

Die beiden Mädchen, die vor zwei Wochen in einem Auto in Brandenbrug bei lebendigem Leib verbrannt sind, standen unter Einfluss von Schlafmitteln. Gegen den Vater der neun und zehn Jahre alten Kinder erließ die Staatsanwaltschaft Potsdam einen Haftbefehl.

Knapp zwei Wochen nach dem Feuertod zweier dänischer Mädchen steht nun fest, dass sie beim Brandausbruch unter dem Einfluss von Schlafmitteln standen. Dies habe ein toxikologisches Gutachten zweifelsfrei ergeben, teilten Staatsanwaltschaft Potsdam und Polizeipräsidium am Freitag mit. Gegen den Vater der neun und zehn Jahre alten Mädchen erließ das Amtsgericht Potsdam am Freitag Haftbefehl. Es bestehe nun dringender Tatverdacht wegen zweifachen Mordes, so die Staatsanwaltschaft weiter.

Der schwer verletzte Vater hatte die Ermittler zu dem ausgebrannten Kleinwagen in einem Waldstück nahe der Autobahn 24 geführt, in dem die verkohlten Leichen seiner Kinder lagen. Die Obduktion ergab, dass die Mädchen bei lebendigem Leib fast bis zur Unkenntlichkeit verbrannt waren. Ihre Identität sei inzwischen "rechtssicher" geklärt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Danach handelt es sich um die neunjährige Line Sofie und ihre ein Jahr ältere Schwester Marlene Marie. Sie waren auf der Rückreise von einem Deutschland-Urlaub.

roh/DPA / DPA
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