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"Krieg gegen die Polizei" In Hagen gab es Morddrohungen gegen Polizeibeamte – wegen Silvester

Eine Straßenszene in Hagen
Die Polizei in Hagen bereitet sich auf zahlreiche Silvester-Einsätze vor
© Bernd Thissen / dpa / Picture Alliance
Die Polizei in Hagen berichtet, Drohungen von Bürgern erhalten zu haben, die sich an Silvester nicht an die Coronaregeln halten wollen. Es seien regelrechte Kriegserklärungen gegen Polizisten darunter.

Silvester und Neujahr sind nicht nur in Deutschland ein emotionales Thema. Vielen Menschen ist die jährliche Eskalation mit Party, Böllern und Raketen eine liebe Tradition. Und auf die will manch einer nicht verzichten – selbst wenn er Menschenleben retten kann, indem er ausnahmsweise einmal zuhause bliebe.

Wie die Polizei Hagen der "Westfalenpost" berichtete, seien bei den Beamten schon vor Silvester Drohungen für die Silvesternacht eingegangen. Polizeidirektor Herbert Luhmann nennt bekannte Intensivtäter, die derzeit gar etwas wie einen "Krieg gegen die Polizei" planen würden.

Die Drohbriefschreiber sind polizeibekannt

Das Ziel der nicht nur egoistischen, sondern in diesem Fall ganz klar kriminellen Hagener sei es, Polizisten an Silvester gezielt zu verletzen. Falls die Drohbriefschreiber sich allerdings erhofften, so für eine verringerte Polizeipräsenz zum Jahreswechsel zu sorgen, irren sie sich. Statt ein Auge zuzudrücken, wird die Polizei in Hagen nun noch intensiver kontrollieren.

Die Beamten kündigten an, die Corona-Regeln an diesem Abend mit aller Härte durchsetzen. In einer Pressemitteilung erklärte Polizeipräsident Wolfgang Sprogies, es gebe ein "Null-Toleranz-Verhalten" der Polizei. Schon in den letzten Tagen sei es nämlich bei Einsätzen zu Attacken auf Polizisten gekommen. "Wir sind am letzten Wochenende bereits mit Böllern angegriffen worden“, berichtet auch Polizeidirektor Herbert Luhmann in der "Westfalenpost".

Quellen:  "Westfalenpost"Pressemitteilung

wt

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