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Hamburg: Erpresser bricht bei Millionärsfamilie ein, macht Fotos der schlafenden Kinder und droht mit Mord

Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall einer perfiden Erpressung. Unbekannte drohten einer Millionärsfamilie, deren Kinder zu töten. Es gibt bereits zwei Verdächtige.

Der Erpresser drohte die beiden Kinder der Hamburger Millionärsfamilie zu umzubringen

Der Erpresser fordert 300.000 Euro von der Hamburger Millionärsfamile (Symbolbild)

Picture Alliance

Es ist eine Horrorvorstellung für alle Eltern: Ein Unbekannter schleicht sich ins Haus und bedroht die schlafenden Kinder in deren Zimmer.

Genau dieses grausige Szenario ist einer Hamburger Millionärsfamilie widerfahren. Die Staatsanwaltschaft der Hansestadt bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Hamburger Abendblatts" (kostenpflichtiger Artikel).

Demnach ist mindestens ein Mann im Januar in die Kinderzimmer der Familie eingedrungen. Der oder die Erpresser hinterließen ein Foto, auf dem er eine Pistole auf die beiden in ihren Betten schlafenden Söhne richtet. Dazu: ein Erpresserbrief mit der Forderung an die Mutter, binnen 48 Stunden 300.000 Euro zu zahlen. Sollte dies nicht geschehen oder die Polizei informiert werden, würden die beiden Kinder getötet werden.

Verdächtige nach Erpressung in Hamburg ermittelt

Ein Hausangestellter hat das Schreiben den Angaben zufolge entdeckt und die Mutter informiert. Der getrennt lebende Vater habe anschließend die Polizei eingeschaltet, die reagierte offenbar sofort: Die Kinder seien unverzüglich in Sicherheit gebracht worden, eine Sonderkommission wurde gegründet und die Ermittler untersuchten das Erpresserschreiben sowie die Fotos. Das schockierende Ergebnis: Die Aufnahmen sind echt, jemand muss also tatsächlich die Waffe auf die Kinder gerichtet haben.

Da an dem Haus der Familie keine Einbruchsspuren gefunden worden seien, hätten sich die Ermittlungen wochenlang auf das Umfeld der Familie konzentriert. Schließlich seien der 43 Jahre alte Lebensgefährte der Mutter und ein 31-jähriger Bekannter von ihm in Verdacht geraten. Die Polizei habe mehrere Objekte in Berlin und Hamburg nach Beweisen durchsucht, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Beweislage sei laut "Abendblatt" jedoch dünn, die beiden Verdächtigen seien daher weiter auf freiem Fuß. Die Ermittlungen würden jedoch weitergeführt, hieß es. Der oder die Erpresser meldeten sich in der Zwischenzeit demnach nicht erneut. Die Mutter der beiden Kinder ist laut NDR weiter mit dem Tatverdächtigen liiert.

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wue/mit DPA-Material
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.