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Hamburg: 12-jährige auf Fan-Fest vergewaltigt

Sie wollte eigentlich nur mit ihren Eltern feiern. Doch ein Mann lockte eine Hamburger Schülerin vom Fan-Fest weg, missbrauchte sie und brachte sie beinahe um.

Das Mädchen war mit ihren Eltern auf dem Hamburger Heiligengeistfeld, um sich das Spiel Deutschland gegen Argentinien anzusehen. Bevor angepfiffen wurde, wollte es sich noch schnell etwas zu trinken holen und ging an einen Getränkestand, der sich nur wenige Meter von ihren Eltern entfernt befand. Dort wurde die Schülerin von einem ihr unbekannten Mann, der sich als Andreas ausgab, angesprochen, ob er ihr etwas zu trinken ausgeben dürfe.

Unter einem Vorwand brachte er das Mädchen dazu, das Gelände mit ihm zu verlassen und ging mit ihm in Richtung Wallanlagen, nur rund 400 Meter von Fan-Fest entfernt. Hier vergewaltigte er das Mädchen und würgte es so stark, dass es beinahe starb, wie Rechtmediziner diagnostizierten. Niemand hörte die Schreie der Schülerin.

Als sie wiederholt darum gefleht hatte, sie gehen zu lassen, verschwand der Täter unerkannt. Die 12-jährige wurde von Passanten aufgelesen, die sie zur Polizei brachten.

Aufgrund der Angaben des Opfers konnte die Polizei ein Phantombild erstellen. Der gesuchte Mann ist Deutscher, zwischen 180 und 185 cm groß und heißt vermutlich Andreas. Sein Opfer beschrieb ihn als schlank mit Bauchansatz. Zur Tatzeit trug er eine randlose, rechteckige Brille mit silberfarbenen Bügeln, eine blau-weißes T-Shirt, kein Fan-Trikot, und eine Jeanshose. Er hat braune Haare und ist zwischen 30 und 35 Jahre alt.

mb
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