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Hamburg: Angler fischt Leiche aus der Elbe

Grausiger Fund in Hamburg: Ein Angler hat einen Sack mit einer Leiche aus der Elbe gefischt. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.

Einen Sack mit einer Leiche darin hat ein Angler in Hamburg an Land gezogen. Vermutlich handele es sich bei dem Toten um einen Mann, teilte die Polizei mit. Da die Ermittler ein Gewaltverbrechen vermuten, ermittelt die Mordkommission. Der 32-jährige Angler hatte den Sack am Donnerstagmorgen in Hamburg-Moorfleet aus der Dove-Elbe, einem Seitenarm der Elbe, gefischt. Ein Kriseninterventionsteam betreute den Mann nach dem schrecklichen Fund. Der Sack mit der Leiche wurde zur Untersuchung in das Rechtsmedizinische Institut gebracht.

Laut Informationen des "Hamburger Abendblatts" soll der Leichnam schon länger im Wasser gelegen haben. Die Zeitung spricht bei der Leiche von einem jüngeren Mann in Arbeitskleidung.

vim/DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?