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Hamburger "Ehrenmord": Das Leben der Morsal O.

Morsal O. starb mit nur 16 Jahren auf einem Parkplatz in Hamburg. Sie wurde ermordet, mutmaßlich von ihrem eigenen Bruder, der mit dem Lebensstil der Deutsch-Afghanin nicht einverstanden war. stern.de zeichnet Morsals Leben nach.

Von Thomas Krause

Im Schaukasten vor der Schule Ernst-Henning-Straße hängt das Foto eines Mädchens mit dunklen langen Haaren und traurigem Lächeln. Daneben ein gelber Zettel mit der Aufschrift "Wir sind entsetzt und traurig. Morsal ist ermordet worden." Hier im Hamburger Stadtteil Bergedorf war die 16-jährige Deutsch-Afghanin noch im vergangenen Jahr zur Schule gegangen. Vor sechs Tagen starb sie auf einem Parkplatz in der Hamburger Innenstadt. Als mutmaßlicher Täter sitzt ihr eigener 23-jähriger Bruder Ahmad O. unter Mordverdacht in Untersuchungshaft.

Die Polizei beschäftigt nun vor allem die Frage, ob jemand aus der Familie von den Mordplänen wusste oder sogar die Tötung in Auftrag gegeben hatte. Die Eltern selbst bestreiten das: "Die Tat war nicht von der Familie geplant", sagt Vater Ghulam-Mohammad dem NDR in seinem ersten Interview. "Kein Vater will, dass ein Kind von ihm im Gefängnis landet und das andere unter der Erde. Wenn ich von dem Mordplan gewusst hätte, wäre das nicht passiert." Mutter Nargis O. geht sogar noch weiter und sagt, dass sie ihren Sohn Ahmad hasse.

"Danke für deine Unterstützung"

Was für ein Leben führte Morsal? Zumindest was ihre Schullaufbahn angeht, war es relativ normal. Vor dem Zimmer des stellvertretenden Schulleiters Helmut Becker steht ein Foto der ehmaligen Schülerin auf einem runden, mit rotem Tuch bedeckten Tisch, daneben ein Blumenstrauß und Zettel, auf denen ihre ehemaligen Mitschüler Gedanken über den Mord und Erinnerungen an Morsal aufschreiben können. Auf einer Pinnwand neben dem Tisch hängen Zeitungsausschnitte über den Fall und die Nachrichten von Morsals ehemaligen Mitschülern. "Ich hoffe, es geht dir da, wo du jetzt bist, besser als hier", steht auf einem Zettel, "Danke für deine Unterstützung" auf einem anderen.

"Morsal war eine wichtige Ansprechpartnerin für ihre Mitschüler", sagt Becker. Von dem Ausmaß ihrer privaten Probleme haben weder Schüler noch Lehrer etwas geahnt. Becker hat die Deutsch-Afghanin als offene und sehr selbstbewusste Schülerin kennen gelernt. "Sie hat immer ihre Meinung vertreten. Aber nie aggressiv, sondern stets mit guten Argumenten", sagt der Mann mit dem grau melierten Bart.

Zwischen Bahnlinien, Gewerbegebieten und Ausfallstraßen

Dass Morsal ihre eigene Meinung vertreten hat, könnte der Familie des Opfers ein Dorn im Auge gewesen sein. Vor 13 Jahren ist Familie O. aus Afghanistan nach Deutschland eingewandert, da war Sohn Ahmad zehn, Tochter Morsal gerade einmal drei Jahre alt. Die Familie lebt in Hamburg-Rothenburgsort, einem Stadtteil zwischen Bahnlinien, Gewerbegebieten und Ausfallstraßen. Der Ausländeranteil liegt bei über 26 Prozent, jeder zehnte ist auf staatliche Unterstützung angewiesen. Rotklinkerbauten aus den fünfziger Jahren prägen das Bild des Stadtteils, dazwischen immer wieder mehrgeschossige Wohnsilos. Wer von Süden über die Autobahn in die Hamburger Innenstadt fährt, kommt direkt am Wohnhaus der Familie O. vorbei: Nur die Wohnstraße und ein schmaler Grünstreifen trennen das Haus von der Einfallstraße. Vor dem hellgelb verputzten Gebäude quillt ein Müllcontainer über, ein alter Teppich und ein kaputter Schrank liegen daneben.

Immer wieder kam es in der elterlichen Wohnung zu Konflikten zwischen Morsal und ihrer Familie. Das Mädchen wollte eine ganz normale Jugendliche sein, modische Kleidung tragen, Jungs treffen - ein Lebensstil, der ihren Eltern nicht passte. Deshalb habe man sie für mehrere Monate nach Afghanistan geschickt, damit sie dort "die Sitten und Gebräuche des Heimatlandes kennenlernen soll", sagt der Vater nach der Tat dem NDR. Mehrfach eskalierte die Situation, sagt Polizeisprecher Andreas Schöpflin. Morsal floh in eine Jugendhilfe-Einrichtung. Doch diese Einrichtungen sind kein Gefängnis: Die Entscheidung über die Rückkehr zur Familie fällt Morsal selbst. Immer wieder versucht sie, mit ihren Eltern und Geschwistern zusammenzuleben. Teilweise schlug sie Hilfsangebote sogar aus, wenn die Polizei wegen eines Familienstreits anrückte, so Schöpflin. Als Morsal vier Tage vor ihrem Tod in die elterliche Wohnung zurückkehrte, kam es zu einem heftigen Streit. Laut Polizei schlägt und tritt ihr Vater das Mädchen. Morsal floh in ihr Zimmer und seilte sich aus dem Fenster im zweiten Stock ab. Doch auf der Straße lief sie ihrem jüngeren, 13-jährigen Bruder über den Weg, der sie festhielt und würgte. Erst die Polizei ermöglichte dem Mädchen die Flucht in die Kinder- und Jugendnothilfe-Einrichtung in der Hamburger Feuerbergstraße.

Bruder als "Intensivtäter" bekannt

Noch gefährlicher als der kleinere war der größere Bruder für das Mädchen. Der 23-jährige Ahmad war der Polizei hauptsächlich wegen Körperverletzungsdelikten der Polizei als "Intensivtäter" bekannt. Er pflegte wohl den weltlichen Lebensstil, den er bei seiner Schwester verurteilt: Seine Nachbarn dem "Hamburger Abendblatt", dass exzessives Feiern und Alkoholkonsum zu seinem normalen Leben gehörten. Im Februar 2004 wurde er selber Opfer eines Messerstechers: Vor einem Bordell in Hamburg-Eilbek fühlte sich ein Landsmann von ihm beleidigt und sticht zu. Ahmad erlitt Verletzungen an Arm und Hüfte.

Über vier Jahre später nutzte er ein Treffen seines Cousins Mohamed mit seiner Schwester Morsal, um selbst zum Messer zu greifen. Er überzeugte Mohamed, ihn zu dessen Treffen mit Morsal auf einem Parkplatz mitzunehmen. "Ich dachte, er wollte sich mit Morsal aussprechen", sagt der 16-Jährige Mohamed dem "Hamburger Abendblatt". Doch als Bruder und Schwester einander gegenüber stehen, sprach Ahmad nicht, sondern stach zu. Mehr als 20 Messerstiche zählen die Ärzte später im Körper des Mädchens. Der von Anwohnern herbeigerufene Notarzt kämpfte noch auf dem Parkplatz vergeblich um das Leben von Morsal. Nach der Tat floh ihr Bruder zur nahe gelegenen S- und U-Bahnstation. Zwölf Stunden später wurde er festgenommen, kurz darauf erließ die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Mordes. Nach der Verhaftung wird klar: Ahmad hätte zur Tatzeit gar nicht mehr auf freiem Fuß sein sollen. Im März war er wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von einem Jahr und fünf Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Sein beantragter Haftaufschub war Stunden vor der Tat abgelehnt worden, eigentlich hätte er schon im Gefängnis sitzen müssen.

Kurz vor einer Lösung

Nicht nur wegen der Haftstrafe war dieses Treffen wohl die letzte Gelegenheit für Ahmad. Morsal sollte nach Plänen des Bezirksamts Hamburg-Mitte schon in wenigen Tagen von einem Jugendhaus in eine andere Sozialeinrichtung außerhalb Hamburgs umziehen. Dort sollte sie wieder zur Schule gehen, auch ein Praktikumsplatz war bereits gefunden. "Wir waren kurz davor, eine Lösung für die Jugendliche zu finden, dann haben sich die Ereignisse überschlagen", sagte Bezirksamtssprecherin Sorina Weiland dem Radiosender NDR 90,3. Wohl auch deswegen wird beim Landesbetrieb Erziehung und Berufsbildung, der für den Kinder- und Jugendnotdienst in Hamburg zuständig ist, über Konsequenzen aus Morsals Tod nachgedacht. "Natürlich überlegen wir nach einem solchen Fall, ob unsere Instrumente der Jugendarbeit ausreichend gegriffen haben und ob die Zusammenarbeit mit Polizei und dem Jugendamt richtig funktioniert hat", sagt der Leiter des Landesbetriebs, Klaus-Dieter Müller. "Wir sind noch dabei, das zu prüfen."

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