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Prozessbeginn: Frau hinter Auto hergeschleift: 39-Jähriger bereut Tat vor Gericht

Die Tat hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst: Ein Mann hatte in Hameln seine frühere Partnerin angegriffen und danach mit dem Auto durch die Straße geschleift - mit dem gemeinsamen Kind im Wagen. Vor Gericht zeigte er nun Reue.

Der Täter von Hameln im Landgericht Hannover - 39-Jähriger bereut, seine Ex-Partnerin mit dem Auto geschleift zu haben

Es tut ihm "unendlich leid": Ein 39-Jähriger bereut vor dem Landgericht Hannover, seine Ex-Partnerin mit dem Auto durch eine Straße in Hameln geschleift zu haben.

Ein 39-Jähriger hat vor Gericht gestanden, dass er seine Ex-Partnerin mit einem Seil um den Hals an sein Auto gebunden hat und losgefahren ist. Zum Auftakt des Prozesses vor dem Landgericht Hannover ließ der Mann durch seinen Verteidiger erklären, er habe auf grausame Weise versucht, die Frau zu töten. Ihm tue unendlich leid, was er ihr und dem gemeinsamen Sohn angetan habe. Der Mann muss sich unter unterem wegen versuchten Mordes verantworten.

Das grausame Verbrechen in der niedersächsischen Kleinstadt Hameln im November hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. Der 39-Jährige beteuerte am Montag, die Tat sei nicht geplant gewesen. Seile und Axt seien wegen Gartenarbeiten im Auto gewesen. Ursprünglich habe er sich nach Rückgabe des Sohnes an die Ex-Lebensgefährtin am Tattag selbst umbringen wollen, ließ der Mann aus Eimbeckhausen, einem Ortsteil von Bad Münder, erklären.

Opfer leidet bis heute unter Verletzungen

Vor dem Mordversuch mit dem Auto soll der Angeklagte die 28-Jährige auf der Straße mit Messerstichen und Axthieben misshandelt haben. Hintergrund war demnach ein Streit um Unterhalt. Danach band er laut Anklage die Frau am Wagen fest und gab Vollgas. Das Seil löste sich nach etwa 200 Metern. Der zweijährige Sohn der beiden saß während der Tat im Wagen.

Die 28-Jährige überlebte schwer verletzt und leidet heute noch massiv unter den Folgen des Verbrechens. Sie tritt als Nebenklägerin im Prozess auf. Sie soll im Laufe des Tages noch als Zeugin auftreten.

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dho / DPA