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Nach tödlichem Überfall in Hannover Polizei fasst mutmaßlichen Supermarkträuber


Bei einem Überfall auf einen Supermarkt in Hannover zeigte ein Kunde Zivilcourage - und bezahlte dies mit seinem Leben. Nun fasste die Polizei den mutmaßlichen Todesschützen.

Zwei Wochen nach dem tödlichen Schuss auf einen 21-Jährigen in einem Supermarkt in Hannover haben Polizisten den mutmaßlichen Todesschützen gefasst. Dies teilte die Polizei am Donnerstag in Hannover mit. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den Mann gegen 13.45 Uhr im westfälischen Hamm fest.

Der 48-Jährige steht im Verdacht, am 4. Dezember bei einem Raubüberfall in Hannover-Stöcken einen 21-Jährigen erschossen und einen weiteren Mann schwer verletzt zu haben. Der junge Mann wollte den Täter an dem Überfall hindern und der Kassiererin helfen.

Der Fall wurde deshalb mit dem tragischen Tod der Studentin Tugce in Offenbach in Verbindung gebracht. Die junge Frau soll zwei Mädchen zur Hilfe gekommen sein. 

Die Ermittler prüfen, ob der in Hamm festgenommene Verdächtige für 20 weitere Raubtaten verantwortlich ist. Der Räuber hatte das Geschäft kurz vor Ladenschluss betreten, die Kassiererin mit einer Waffe bedroht und Geld gefordert. Der 21-Jährige schritt offensichtlich ein, nachdem die Frau dem Kriminellen bereits das Geld übergeben hatte. Der Räuber war anschließend mit einem Fahrrad geflohen.

lib/DPA DPA

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