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Raubmord in Hannover: Pistole wurde bei vier weiteren Überfällen benutzt

Die Polizei fahndet immer noch nach dem Supermarkträuber von Hannover, der einen Kunden erschoss. Die Tatwaffe konnte mittlerweile vier weiteren Überfällen zugeordnet werden.

Polizisten stehen nach einem Überfall Anfang Dezember vor einem Supermarkt und sichern den Tatort

Polizisten stehen nach einem Überfall Anfang Dezember vor einem Supermarkt und sichern den Tatort

Der Supermarkt-Räuber von Hannover ist weiterhin auf der Flucht. Die Polizei fahndete bislang erfolglos nach dem unbekannten Täter. Zu der Tatwaffe gibt es jedoch neue Erkenntnisse. Die beim aufsehenerregenden Raubmord in Hannover eingesetzte Pistole wurde einem Waffengutachten zufolge bei vier weiteren Überfällen benutzt.

Tatorte waren Burg in Sachsen-Anhalt, Hamm und Bottrop in Nordrhein-Westfalen sowie ein weiteres Mal Hannover, wie die dortige Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte.

Ein Räuber hatte am 4. Dezember in Hannover-Stöcken einen 21-jährigen Supermarkt-Kunden erschossen und war dann geflüchtet. Der junge Mann hatte vergeblich versucht, den Täter zu überwältigen. Eine 51 Jahre alte Angestellte hatte dem Täter das Geld bereits gegeben, als der Kunde eingriff. Ein 29-Jähriger, der das Geschäft gerade betreten hatte, erlitt eine schwere Schussverletzung.

mka/DPA / DPA
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