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Zwei Tatorte, vier Leichen: Vierköpfige Familie aus Hannover ist tot - Polizei sucht Zeugen

Zwei Tatorte, vier Leichen: In Hannover sind ein Mann, seine Frau und die gemeinsamen Kinder tot aufgefunden worden. Was sich genau abgespielt hat, ist noch unklar. Wurde die Mutter zur Täterin?

Spurensicherung in Hannoveraner Wohnung

Spurensicherung in Hannoveraner Wohnung: Vierköpfige Familie ist tot

Die Polizei in Hannover steht vor einem Rätsel: Am Dienstag sind dort die Leichen einer vierköpfigen Familie gefunden worden - an verschiedenen Orten. Bei den Toten handelt es sich um die Eltern, ein dreijähriges Mädchen und einen neunjährigen Jungen. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass die 35 Jahre alte Mutter zuerst ihre beiden Kinder und dann sich selbst tötete. Aber brachte sie auch ihren Mann um?

Zunächst wurde in einem Einfamilienhaus im Vorort Gleidingen die Leiche des 41-jährigen Ehemanns entdeckt. Er wurde offenbar erstochen. Weil die Frau und die Kinder nicht vor Ort angetroffen wurden, machten sich die Ermittler zu der anderen Wohnung der Familie im hannoverschen Stadtteil Linden auf. 

Dort stießen sie auf die Leichen der Frau und der beiden Kinder. Zur Todesursache machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Staatsanwaltschaft gehe von einem erweiterten Suizid der Mutter aus, sagte ein Polizeisprecher. In der Wohnung wurden Spuren gesichert.

Noch sind die familiären Hintergründe ungeklärt. Die Polizei sucht nach Zeugen. 

kis / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?