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Schießerei in den USA: Hausbesitzer-Sohn erschießt drei jugendliche Eindringlinge

Drei Jugendliche brachen am Montag in ein Haus nahe Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma ein. Der Sohn des Besitzers setzte sich mit der Waffe zur Wehr. Für die Eindringlinge endete das tödlich.

Während eines Einbruchsversuchs wurden drei Teenager in Broken Arrow, Oklahoma erschossen

Während eines Einbruchsversuchs wurden drei Teenager in Broken Arrow, Oklahoma erschossen (Symbolfoto)

Drei Jugendliche, ganz in schwarz gekleidet, vermummt mit Maske und Handschuhen, brachen am Montag in ein Haus in Oklahoma ein. Während die etwa 16- bis 19-Jährigen über die Hintertür des Hauses eindrangen, schreckte der Sohn des Eigentümers auf. Mit einem Gewehr bewaffnet trat er den mutmaßlichen Einbrechern gegenüber. Für sie endete der versuchte Raubzug tödlich.

Wie die Zeitung "Tulsa World" berichtet, drangen die Teenager gegen 12.30 Uhr in das Haus in Broken Arrow, einem Vorort von Oklahomas zweitgrößter Stadt Tulsa ein. Der Deputy Sheriff Nick Mahony gab gegenüber den Reportern an, dass der 23-jährige Sohn des Hausbesitzers laute Geräusche an der Hintertür hörte und sich mit einem halbautomatischen Gewehr bewaffnete. Als er die mutmaßlichen Einbrecher sah, hätte er das Feuer eröffnet. "CNN" gibt unter Berufung auf Mahoney an, dass es vor den Schüssen einen kurzen Wortwechsel gegeben habe.

Ermittlungen gegen Eigentümer 

Zwei der Eindringlinge starben in der Küche des Hauses. Der dritte habe sich nach Angaben des Polizeibeamten in die Auffahrt geschleppt, wo auch er seinen Verletzungen erlag. Als die Polizei eintraf, seien alle drei Teenager bereits tot gewesen. Der Hauseigentümer und sein Sohn seien dagegen unverletzt geblieben. Bei den mutmaßlichen Einbrechern fanden Ermittler laut "Tulsa World" ein Messer sowie einen Schlagring. 

Nachdem Vater und Sohn auf dem Revier verhört wurden, gehe die Polizei von Notwehr aus. Die Eindringlinge sollen sie nicht gekannt haben. Die Ermittlungen halten an, dennoch könnte ein Gesetz Oklahomas greifen, wonach sich Bewohner auch mit tödlichen Waffen gegen Einbrecher zur Wehr setzen dürfen. Es ist unter dem fragwürdigen  Spitznamen "Make my Day-Law" bekannt.

Weitere Beteiligte stellte sich der Polizei

Nach der Schießerei stellte sich eine 21-Jährige der Polizei. Mahoney gab an, sie habe gestanden, dass sie die Teenager zu dem Haus fuhr. Auch für die Flucht hätte sie zur Verfügung gestanden. Sie sitzt nun im Gefängnis und erwartet eine Anklage wegen Einbruchs und Mord, da die drei Jugendlichen bei einer Straftat umkamen, an der die Frau beteiligt war. 

Mit eigenem Gewehr: Fünfjähriger erschießt Schwester in Kentucky

Vorfälle wie dieser kommen in den USA immer wieder vor. Wegen der laschen Waffengesetze haben viele Amerikaner Schusswaffen im Haus. Zudem geben die sogenannten Stand-Your-Ground-Laws in vielen Bundesstaaten Hausbesitzern das Recht, Ihr Hab und Gut gegen Einbrecher notfalls auch mit tödlicher Gewalt zu verteidigen.

2014 sorgte der Fall des getöteten Hamburger Austauschschülers Diren D. für internationales Aufsehen: 

 

fri
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.