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Schießerei in Heidenheim Unbekannte strecken mitten auf der Straße zwei Männer nieder

Nach Schießerei: Polizei in Heidenheim
Polizeieinsatz im beschaulichen Heidenheim nach einer Schießerei
© Jan-Philipp Strobel/DPA
Drei Unbekannte haben in Heidenheim das Feuer auf zwei Männer eröffnet - auf offener Straße. Die Täter konnten entkommen, die Presse spekuliert über einen Rocker-Krieg in dem beschaulichen Ort.

In der Heidenheimer Innenstadt sind bei einer Schießerei zwei Männer lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei in Baden-Württemberg fahndet mit einem Großaufgebot nach den flüchtigen Schützen. Ein 25- und ein 29-jähriger Mann seien am Donnerstag von drei Männern gezielt beschossen und lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei mit. Die verletzten Männer wurden in verschiedene Kliniken gebracht.

Täter-Trio flüchtet im schwarzen Auto

Die Schüsse seien etwa um 13 Uhr gefallen. Die Polizei habe einen Notruf erhalten, sagte ein Sprecher. "Die eintreffende Streife traf zwei Männer vor mit Schussverletzungen." Das Täter-Trio flüchtete den Angaben zufolge in einem dunklen Auto. Eine Person führe eine Schusswaffe mit sich. Die Polizei nutzte zahlreiche Streifenwagen und einen Hubschrauber zur Fahndung. Die Hintergründe der Tat waren zunächst nicht bekannt. Für die Öffentlichkeit bestehe aber keine Gefahr, teilte die Polizei mit.

Die Schüsse fielen an einer Hauptverkehrsstraße. Beamte in weißen Anzügen sicherten Spuren vor einem Salon für medizinische Fußpflege. Die Hintergründe der Tat waren zunächst nicht bekannt. Für die Öffentlichkeit bestehe aber keine Gefahr, teilte die Polizei mit.

Gibt es in Heidenheim einen Rocker-Krieg?

Laut "Bild.de" soll es sich bei den Opfern um Mitglieder der "United Tribuns" handeln. Die 2004 in Baden-Württemberg gegründete und inzwischen weltweit aktive Gruppierung rekrutiert sich nach Angaben von Sicherheitsbehörden vorwiegend aus der Türsteherszene und ähnelt in ihrer gesamten Ausrichtung stark den bekannten großen Rockerbanden wie den "Hells Angels". Zwischen Mitgliedern der "United Tribuns" und anderen Gruppen kam es in der Vergangenheit schon zu gewaltsamen Konflikten. Angehörige fielen zudem durch kriminelle Aktivitäten auf.


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