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Hessen: Ermittler: Mann lenkt Wagen absichtlich in Auto von Ex, tötet sie und sich selbst

Im Oktober ereignete sich ein schwerer Autounfall mit zwei Toten in Hessen. Nun berichten die Ermittler: Der männliche Fahrer hat den Frontalzusammenstoß offenbar absichtlich herbeigeführt, um sich und seine Ex-Freundin zu töten.

In diesem Auto saß der 34-Jährige, als er im Oktober in den Wagen seiner Ex-Freundin (im Bild hinten) krachte

In diesem Auto saß der 34-Jährige, als er im Oktober in den Wagen seiner Ex-Freundin (im Bild hinten) krachte

DPA

Weil ein Mann in Hessen nicht akzeptieren wollte, dass seine Freundin sich von ihm trennt, soll er sie und sich selbst mit einem Autounfall absichtlich getötet haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass er den Unfall mit zwei Toten im vergangenen Oktober mit Vorsatz verursachte. Das gehe aus einem Sachverständigen-Gutachten hervor, berichtete die Staatsanwaltschaft in Gießen auf Nachfrage.

Der Wagen des 34-Jährigen und der 27-jährigen Frau waren damals auf der Landstraße 3140 im Vogelsberg frontal kollidiert. Nach Zeugenaussagen hatte der Mann in einem Waldstück gewendet und sei dann in entgegengesetzter Richtung weitergefahren. Nach einigen hundert Metern habe er dann sein Auto in den Wagen der Frau auf der Gegenfahrbahn gesteuert.

Gießen: Ermittlungen direkt nach Autounfall eingeleitet

Die beiden hatten laut den Ermittlern bis kurz vor dem Unfall eine Beziehung miteinander. Die Frau und der Mann - beide aus dem Vogelsberg - wurden bei dem Frontalzusammenstoß so schwer verletzt, dass jede Hilfe zu spät kam. Sie starben beide noch an der Unfallstelle. Ob der Zeugenaussagen hatte die Staatsanwaltschaft Gießen direkt nach dem Unfall Ermittlungen eingeleitet.

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fin / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?