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Hildesheim: 43-Jähriger auf offener Straße erschossen

Grausamer Vorfall in Hildesheim: Ein 43-Jähriger aus Salzgitter ist auf offener Straße erschossen worden. Passanten hatten den Toten in der Nähe des Bahnhofs gefunden. Die genauen Umstände der Tat sind noch nicht bekannt.

Ein 43-jähriger Mann aus Salzgitter ist in der Innenstadt von Hildesheim erschossen worden. Der Deutsche russischer Abstammung sei am Dienstagabend von mehreren Kugeln getroffen und getötet worden, sagte ein Polizeisprecher. Was auf der Straße in der Nähe des Bahnhofes tatsächlich vorgefallen ist, sei aber noch weitgehend unklar.

Laut Polizei meldeten sich mehrere Zeugen, deren Vernehmungen am Mittwoch noch andauerten. Der 43-Jährige sei regelmäßig aus Salzgitter nach Hildesheim gekommen. Was er dort tat, sei noch offen.

Passanten hatten den Toten gegen 23 Uhr auf dem Gehsteig neben einem Auto gefunden. In der Nähe entdeckten die Ermittler noch in der Nacht eine Schusswaffe. Anwohner hatten kurz vor 23 Uhr gehört, wie es mehrfach knallte. Sie vermuteten aber, jemand habe Böller gezündet und riefen deshalb nicht sofort die Polizei.

Lio/ DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?