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Höxter-Prozess: Mordversuch statt Mord an Susanne F.: Staatsanwalt rudert zurück

Ein Gutachter hat im Prozess um die Ereignisse im Horrorhaus von Höxter für eine Wende gesorgt. Er war so überzeugend, dass der Staatsanwalt einen Vorwurf gegen Wilfried und Angelika W. abschwächt.

Wilfried Max W. und Angelika W. sollen im "Horrorhaus von Höxter" Frauen zu Tode gequält haben

Wilfried Max W. und Angelika W. sollen im "Horrorhaus von Höxter" Frauen zu Tode gequält haben

Die Stimmen von Angelika und Wilfried W. klingen in schlechter Tonqualität durch den Gerichtssaal. Für die Zuschauer ist kaum zu verstehen, was sie zu Susanne F. sagen. Die Beteiligten im Prozess um das "Horrorhaus" von Höxter stehen hinter dem Richter und sehen sich ein von den Angeklagten aufgenommenes Video von Susanne F. aus der Zeit vor ihrem Tod an. Es soll einen Eindruck vom Gesundheitszustand der Frau vermitteln. Wie geschwächt war sie? Das ist die zentrale Frage dieses Prozesstages und vielleicht sogar im ganzen Prozess.

Frauen nach Höxter gelockt und misshandelt

Über Jahre hinweg sollen Angelika und Wilfried W. mehrere Frauen in ihr Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort misshandelt haben. Zwei Frauen starben. Die Staatsanwaltschaft hat den Tod von Susanne F. bisher als Mord durch Unterlassen gewertet. Am Dienstag präsentiert ein Gutachter vor dem Landgericht Paderborn seine Obduktionsergebnisse - und das ändert die rechtliche Einschätzung des Anklägers. "Vollendeter Mord durch Unterlassen - der Nachweis ist im Fall von Susanne F. nicht zu führen", räumt Oberstaatsanwalt Ralf Meyer ein. Er gehe nach dem Gutachten von einem versuchten Mord durch Unterlassen aus. Diese neue Einschätzung könnte am Ende unter Umständen zu einer Milderung der Strafe führen. Zwingend sei das aber nicht, sagt Meyer. 

Angelika und Wilfried W. vor Gericht: Das ist das Horrorhaus von Höxter


Susanne F. sei an den Folgen eines Schädelhirntraumas gestorben, das sie sich wohl bei einem Sturz zugezogen habe, führt der Gutachter in seinem Vortrag aus. Hinzu sei eine Unterkühlung gekommen. "Es ergeben sich keine Anhaltspunkte für ein Verhungern oder Verdursten", stellt er fest. Wilfried W. und Angelika W. hatten die aus Niedersachsen stammende Susanne F. im April 2016 zurück nach Bad Gandersheim bringen wollen. Als ihr Auto liegen blieb, verständigten sie einen Rettungswagen. Susanne F. starb im Krankenhaus.

Hätte Susanne F. gerettet werden können?

Selbst wenn die beiden Angeklagten Susanne F. früher ins Krankenhaus gebracht hätten, wäre ihr Tod nicht zwingend zu verhindern gewesen, führt der Gutachter aus. Nur dann wäre die Tat aber juristisch gesehen ein Mord durch Unterlassen gewesen, sagt Oberstaatsanwalt Meyer später. Denn dafür müsse der Nachweis geführt werden, dass Susanne F. mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei sofortiger Einweisung in ein Krankenhaus überlebt hätte.

Der Gutachter macht allerdings auch klar: Die gesamte körperliche Verfassung von Susanne F. sei geschwächt gewesen. Sie habe eine Vielzahl älterer Hämatome gehabt, an Oberarmen und Handgelenken seien Spuren von Fesselungen gefunden worden. In der Schlussphase ihres Lebens habe sich Susanne F. wohl auch selbst verletzt. Er ließ offen, ob ein gesunder Mensch in der gleichen Weise gefallen und gestürzt wäre.

Für ihre Verteidiger hat der 26. Verhandlungstag jedenfalls ein erfolgreichen Verlauf genommen: "Der Vorwurf des vollendeten Mordes ist vom Tisch", sagt der Anwalt von Wilfried W.

tkr/Kristin Kruthaup / DPA
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Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg