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Hogesa-Protest: Gericht erlaubt Demo gegen Islamismus in Hannover

Die Polizei hatte sie aus Angst vor Krawallen verboten: Die geplante Demonstration gegen Islamismus in Hannover darf laut dem Verwaltungsgericht Hannover doch stattfinden - allerdings unter Auflagen.

Ende Oktober war eine Hooligan-Demonstration in Köln eskaliert. Für das Verwaltungsgericht Hannover ist das jedoch kein Grund, die Protestaktion in Hannover zu verbieten.

Ende Oktober war eine Hooligan-Demonstration in Köln eskaliert. Für das Verwaltungsgericht Hannover ist das jedoch kein Grund, die Protestaktion in Hannover zu verbieten.

Das Verwaltungsgericht Hannover hat die geplante Anti-Islamismus-Demonstration in der Landeshauptstadt am kommenden Samstag unter Auflagen zugelassen. Gründe für ein vollständiges Verbot lägen nicht vor, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Allerdings dürfen die Demonstranten nicht durch die Stadt ziehen, sondern sich nur an einer Stelle versammeln.

Die Polizei hatte die Demonstration verboten, weil sie Krawalle befürchtet. Bei einer ähnlichen Veranstaltung in Köln hatten vor Kurzem rund 4500 Hooligans und Rechtsextreme die Einsatzkräfte angegriffen. Die Gruppe"Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa) steht auch als Initiator hinter der Demo in Hannover.

mad/DPA / DPA