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Holocaust-Entschädigungsskandal in den USA Chefaufklärer befürchtet weitere Betrugsfälle


Sie gaben sich als Opfer des Holocaust aus, fälschten Anträge und kassierten Gelder aus den Entschädigungfonds: 17 Personen sind in New York angeklagt, der Betrug beläuft sich auf 42 Millionen Dollar. Wie konnte es dazu kommen? Ein Gespräch mit dem Chefaufklärer der Jewish Claim Conference, Gregory Schneider.

Das Geld ist für Juden gedacht, die unter dem Regime der Nationalsozialisten gelitten haben. Es kommt aus Deutschland, aus einem Wiedergutmachungs-Fonds, doch in den vergangenen Jahren haben sich mehrere Antragssteller die Zahlungen mit falschen Angaben erschlichen. Unterstützt wurden sie von sechs Mitarbeitern der "Conference on Jewish Material Claims Against Germany" (kurz: Jewish Claim Conference), einer Organisation, die in New York über die Entschädigung von Holocaust-Opfern mitentscheidet. Diese Woche machten Ermittler in New York bekannt, dass von 1993 bis heute insgesamt 42 Millionen Dollar, rund 30,5 Millionen Euro, unberechtigterweise ausgezahlt wurden.

Die New Yorker Staatsanwaltschaft geht von einem organisierten Verbrechen aus. Die Betrugskette soll folgendermaßen abgelaufen sein: Die Angeklagten, viele von ihnen stammen aus der ehemaligen Sowjetunion, suchten per Anzeigen in russischsprachigen Zeitungen in Brighton Beach, einem Stadtteil von Brooklyn, gezielt nach Auswanderern, die für Entschädigungsforderungen in Frage kommen könnten. Wenn sie feststellten, dass deren Angaben nicht ausreichten, um an das Geld des Fonds zu kommen, wurden die Daten so bearbeitet, dass sie die Anforderungskriterien erfüllten. Manchmal ließen sie bei Komplizen auch Geburtsurkunden fälschen oder erfanden ganze Flüchtlingsbiographien.

Nach Angaben der Ermittler geht es um zwei Geldtöpfe: Der Hardship Fonds sieht eine Einmalzahlung in Höhe von 3600 Dollar, etwa 2600 Euro, an Opfer der Nationalsozialisten vor, die während des Dritten Reiches aus ihren Wohnorten vertrieben wurden. Der sogenannte Artikel-2-Fonds unterstützt Holocaust-Überlebende, die weniger als 16.000 Dollar, etwa 11.500 Euro, im Jahr zur Verfügung haben. Sie bekommen eine Pension von derzeit 411 Dollar pro Monat.

Nach Auszahlung der Gelder an die größtenteils nicht über die Fälschungen informierten Antragssteller mussten diese etwa zwei Drittel der Summe an die Betrüger weitergeben.

17 Personen wurden nun von der New Yorker Staatsanwaltschaft angeklagt, vier von ihnen haben sich schuldig bekannt. Den mutmaßlichen Betrügern drohen bis zu 20 Jahren Gefängnis.

stern.de sprach in New York mit Gregory Schneider, dem Vize-Präsidenten der "Conference on Jewish Material Claims Against Germany". Er leitet die interne Aufklärung.

Herr Schneider, wer hat den Betrug entdeckt?

Es war im November vergangenen Jahres, als einer unserer Mitarbeiter zu mir kam mit einem Antrag einer Person, der wir eine Entschädigung zahlen wollten. Die Daten in den beigelegten Dokumenten passten nicht zu den Daten im Antrag. Das ist merkwürdig, dachte ich, ich habe so was noch nie zuvor gesehen. Gleichzeitig dachte ich: Naja, so etwas passiert, eine Ausnahme. Eineinhalb oder zwei Wochen später kam der Mitarbeiter wieder zu mir. Wieder ein Antrag, bei dem offensichtlich etwas nicht stimmte. In diesem Moment verspürte ich ein wenig Panik.

Weil Sie nicht an einen Zufall glaubten

Genau. Es war nicht möglich, dass innerhalb von zwei Wochen ganz zufällig zwei Anträge vorlagen, bei denen irgendetwas merkwürdig war - auch wenn die beiden Dokumente offensichtlich erstmal nichts miteinander zu tun hatten. Es waren unterschiedliche Namen darauf, unterschiedliche Wohnorte, alles war unterschiedlich.

Wie gingen Sie weiter vor?

Ein anderer Mitarbeiter und ich begannen jede einzelne Information auf den sechs Seiten des Antrags mit der des anderen Antrags zu vergleichen. Wir suchten nach Angaben, die sich sehr ähnelten. Dann machten wir eine Abfrage in unserem System, in dem alle anderen Antragsformulare gespeichert sind. Wir suchten nach diesen Angaben, die auf den verdächtigen Dokumenten so ähnlich waren. Aus den Anträgen, die der Computer daraufhin fand, erkannten wir plötzlich ein Muster.

Wie sicher waren Sie sich zu diesem Zeitpunkt, dass da ein groß angelegter Betrug vorlag?

Wir haben unabhängige Anwälte und Ermittler von außen einbezogen, die uns sagen sollten, ob wir verrückt spielen oder was da genau im Gange war. Wir haben mit diesen dann drei Wochen lang noch mal alles durchgearbeitet und dokumentiert. Am Ende haben wir all diese Dokumente dem FBI und der Staatsanwaltschaft übergeben. Das war im Dezember 2009.

Weil Ihnen klar war, dass es sich um eine Straftat handelte?

Es war ganz offensichtlich eine Straftat, nämlich Betrug. Und es war klar, dass es keine einzelnen Täter waren, sondern eine abgestimmte Tat: Es war organisiertes Verbrechen.

Ahnten Sie da bereits, dass Mitarbeiter Ihrer Organisation involviert waren?

Wir hatten zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, ob die Täter in oder außerhalb unserer Organisation saßen. Von Dezember 2009 bis November 2010 - elf Monate lang - haben wir dann mit dem FBI zusammengearbeitet, oft in verdeckten Operationen. Verdächtige Mitarbeiter aus unseren Büros waren das Ziel, aber auch mutmaßliche Täter außerhalb. Wir haben vieles nicht mitbekommen, was das FBI noch sonst gemacht hat. Am Ende jedenfalls wurden 17 Leute verhaftet. Ich habe namentlich nur sechs gekannt. Von den anderen habe ich noch nie gehört, geschweige denn sie jemals getroffen.

Die sechs waren Mitglieder der "Conference on Jewish Material Claims Against Germany".

In gewisser Weise ja. Drei von ihnen haben wir im März gefeuert. Einer war schon seit sechs Jahren nicht mehr bei uns. Die anderen beiden kündigten wir erst vor kurzem, weil das FBI ihre Arbeit beobachten wollte. Wir hatten so getan, als sei nichts passiert, um die verdeckten Ermittlungen nicht zu gefährden.

Können Sie uns anhand eines Antrages zeigen, wie der Betrug genau ablief?

Sie sehen hier folgendes Dokument: Die jüdische Antragsstellerin gibt als Grund für die Entschädigungsforderung an, sie habe sich in Kirowgrad über eineinhalb Jahre lang vor den Nationalsozialisten verstecken müssen. Sie hat ihre Geschichte auf dem Antrag notiert: Sie sei 1941 von jüdischen Eltern geboren worden, dann kamen die Nazis, und weil die Bahn zerbombt wurde, konnte die Familie nicht mehr rechtzeitig fliehen. Nicht-jüdische Nachbarn hätten sie und ihre Mutter dann im Keller versteckt und sie mit Essen versorgt.

Eine schlüssige Geschichte.

Auf den ersten Blick ja. Unsere Kriterien für eine Entschädigung besagen, dass der Antragssteller sich mindestens 18 Monate lang in einem von den Nationalsozialisten besetzten Ort versteckt gehalten haben muss. Unsere Recherchen haben schließlich ergeben, dass die Frau gar nicht in Kirowgrad geboren wurde, sondern in Woroschilowgrad. Auch dieser Ort war von den Nazis besetzt, allerdings kürzer als 18 Monate. Die Frau hätte also kein Anrecht auf Entschädigung gehabt, hätte sie den echten Ort angeben. Also änderten die Betrüger in allen Dokumenten den Ortsnamen. Wie Sie selbst sehen, waren die Fälschungen so gut, dass man keinen Unterschied zum Original sehen würde.

Die Betrüger wussten offenbar gut über die Geschichte des Holocaust Bescheid.

Sie wussten zumindest genau, welcher Ort wie lange von den Nazis besetzt war. Und sie mussten wissen, dass es diese 18-Monats-Bedingung für die Zahlungen gibt. Das deutete leider daraufhin, dass die Betrüger aus unserer Organisation stammten.

Welche Dokumente muss man eigentlich vorlegen, um bei Ihnen Entschädigung zu beantragen?

Die Identität muss durch den Antragsteller belegt werden: Mit Personalausweis, Geburtsurkunde, Führerschein. Genauso wie sein Einkommen. Den Nachweis der Verfolgung durch die Nationalsozialisten erbringen normalerweise wir. Wir gehen in die Archive und suchen nach Dokumenten, die belegen, dass der Antragsteller in einem Konzentrationslager, in einem Gefangenentransport oder in ähnlichen Situationen war. Manchmal schicken uns die Antragsteller aber auch selbst solche Dokumente, die das belegen.

Wenn der Antragssteller selbst Dokumente beibringt, wie kontrollieren Sie die Echtheit?

Normalerweise ist es so: Ein Mitarbeiter hier muss das Originaldokument sehen und die Kopie dann abzeichnen. Wenn der Mitarbeiter aber selbst zu den Betrügern gehört, hilft diese Kontrolle nicht viel. Wenn Sie Mithelfer von draußen haben, die perfekt Dokumente fälschen können, und wenn Sie dann noch jemanden in der Organisation haben, der ein Originaldokument als Vorlage besorgen kann, dann entstehen ziemlich perfekte Fälschungen.

Durch wie viele Instanzen geht ein Antrag?

Jeder Antrag wird von drei verschiedenen Leuten in zwei Ländern geprüft. Sie haben den Sachbearbeiter und seinen Supervisor in dem jeweiligen Land, wo der Antrag gestellt wird. Dann gibt es einen dritten Prüfer in der Zentralstelle in Deutschland. In den meisten der Betrugsfälle gab es eine Absprache des Sachbearbeiters und des Supervisors. Wenn die Akte dann an die dritte Person nach Deutschland ging, war sie vollständig und sah perfekt aus. Nicht anders als die echten Anträge.

Wie sicher können Sie sein, dass Sie nicht noch weitere Fälschungen entdecken?

Da muss ich Ihnen zuerst den Unterschied der beiden Programme erklären. Der Hardship Fonds ist für Menschen, die damals in einem von den Nationalsozialisten besetzten Gebiet geboren wurden. In diesem Fall lief der Betrug zum Beispiel so ab, dass die Geburtsdaten der Antragsteller einfach geändert wurden. Wenn die Betrüger eine Geburtsurkunde aus Kiew vorliegen hatten - und Kiew war tatsächlich von den Nazis besetzt - dann mussten sie nur das Geburtsdatum ändern, etwa von 1958 auf 1938. Und entsprechend manipulierten sie auch den Pass und den Führerschein des Antragstellers.

Mussten die Antragsteller Ihnen den Originalpass vorlegen oder nur Kopien?

In diesen Fällen nur Kopien. Aber ich zeige Ihnen die Kopien. Da sehen Sie nichts.

Und jetzt haben Sie sich nochmals alle Geburtsdaten vorgenommen.

Richtig. Wir haben die Sozialversicherungsnummern der Antragsteller herausgesucht und das Geburtsdatum, das sie angegeben hatten. Diese haben wir dem FBI übergeben, da wir selbst keinen Zugang zu den Datenbanken der Behörden haben. Das FBI hat dann recherchiert, welches Geburtsdatum der jeweiligen Sozialversicherungsnummer wirklich zugrunde liegt und dies mit der Angabe auf dem Antrag verglichen. Und so kam heraus, dass es in diesem Programm 4957 Betrugsfälle gab. Wir können relativ sicher sein, dass dies alle Fälle sind, denn die Methode mit der Sozialversicherungsnummer ist eindeutig.

Wie lief die Überprüfung im so genannten Artikel-2-Programm?

Da war es anders. Die Geburtsdaten stimmten, aber die Geschichten der Verfolgung nicht. Und da hilft keine Sozialversicherungsnummer weiter. Sie müssen anhand der Archive überprüfen, ob die Geschichte stimmen kann. Aber nachdem oft die Orte schon falsch waren, wussten wir gar nicht, wo man zu suchen anfangen sollte. Hier war das FBI deshalb gar nicht involviert, sondern wir haben Monate damit verbracht, die Glaubwürdigkeit der Geschichten zu überprüfen. Wir fanden also Dokumente, die manchmal etwas ganz anderes erzählt haben als der Antragsteller. Und diese zweifelhaften Anträge haben wir dann ans FBI gegeben. Am Ende waren es 658 gefälschte Anträge in unserem Pensions-Programm, dem Artikel-2-Fonds.

Hier können Sie also nicht ausschließen, dass noch weitere Fälschungen auftauchen.

Nein, wir sind mit der Überprüfung noch lange nicht fertig, das wird noch mehrere Monate dauern. Deshalb werden wir noch auf weitere Betrugsfälle stoßen. Aber sicher nicht mehr auf eine riesig große Anzahl.

Wie viele Programme verwaltet die "Conference on Jewish Material Claims Against Germany"?

Es gibt drei große Entschädigungsprogramme - Article 2, der Hardship Fund und der Central and Eastern European Fund, ein Pensionsprogramm für Menschen, die im Osten Europas leben. Und dann gibt es zusätzliche Programme für häusliche Pflege; Medizin und Nahrung. Unser Budget liegt bei knapp 400 Millionen Dollar für die drei großen Programme und weiteren 200 Millionen für den Rest. Unsere Organisation gibt es seit 1951, seit 1952 erhalten wir Gelder von der deutschen Regierung. Die Betrugssumme von 42 Millionen Dollar entspricht weniger als einem Prozent der seit 1952 verteilten Gelder.

Trotzdem: War bislang Ihr Kontrollsystem nicht gut genug?

Natürlich ist man hinterher immer klüger. Wir hatten genügend Kontrollmechanismen, aber sie wurden allesamt untergraben. Ja, natürlich hätte ich mir gewünscht, wir hätten es rechtzeitig bemerkt. Ich entschuldige mich dafür, dass wir diesem perfiden System nicht früher auf die Schliche gekommen sind.

Wie war die Reaktion der deutschen Regierung?

Das sollten Sie besser die deutsche Regierung fragen.

Die prüft gerade eine Schadensersatzforderung.

Wir haben die deutschen Behörden sehr früh informiert und haben sie fortwährend über unsere Nachforschungen unterrichtet. Sie wussten von Anfang an jedes Detail. Wir baten sie nur manchmal, still zu halten, um die Ermittlungen des FBI nicht zu gefährden.

Die deutsche Regierung war ja auch an dem Kontrollsystem beteiligt, das letztendlich versagt hat.

Sicherlich. Aber noch mal: Wenn Sie sich die gefälschten Akten ansehen, bemerken Sie gar nichts.

Sehen Sie eine Chance, das Geld wieder zurück zu bekommen?

Von einigen der Menschen ganz sicher. Als wir gemerkt haben, dass mit manchen Anträgen etwas faul war, haben wir diesen Menschen einen Brief geschrieben und angekündigt, dass wir die Pensionszahlungen sofort stoppen. Wir baten sie außerdem, die bisherigen Zahlungen zurückzuzahlen.

Hat darauf schon jemand reagiert?

Über 20 haben das sofort gemacht und uns das komplette Geld zurückgezahlt. Manche sind zu uns gekommen und haben gesagt: Wir würden gerne alles zurückzahlen, können das aber nicht auf einmal. Mit ihnen haben wir nun Ratenzahlungen vereinbart.

Wussten diese Menschen, dass sie Teil einer Betrugsmaschine sind?

Wir haben es zumeist mit sehr alten, bitterarmen Menschen zu tun. Ihnen wurde von den Betrügern gesagt: Gib uns einfach deine Dokumente, wir besorgen Geld für Dich. Ich bin überzeugt, die meisten wussten nicht, dass diese von den Betrügern genutzt wurden, um daraus gefälschte Dokumente zu machen. Ihnen wurde nur gesagt: Wenn du Geld bekommst, gib uns einen großen Anteil davon ab, den Rest kannst Du behalten. So, und nun stehe ich vor einer 80-jährigen, mittellosen Frau, die aus der ehemaligen Sowjetunion stammt, und fordere Geld von ihr. Das ist keine einfache Sache.

Aber die Frau hat das Geld unrechtmäßig erhalten.

Natürlich, wir verstehen ja auch, dass wir dieses Geld wieder zurückholen müssen. Wir arbeiten sehr hart und aggressiv daran. Was die 17 fest genommenen Betrüger anbelangt, ist sowieso klar, dass sie alles zurückzahlen müssen. Da gibt es kein Mitleid.

Was haben Sie in Ihrer Organisation verändert, damit so etwas nicht wieder passiert?

Wir haben den Prozess der Antragsstellung völlig neu gestaltet. Viel mehr Antragssteller müssen nun persönlich vorsprechen. Das ist manchmal kompliziert, wenn sie zum Beispiel aus Australien oder Toronto kommen. Aber auch dafür werden wir einen Weg finden. Wenn uns Antragsteller Dokumente präsentieren, versuchen wir, die Originale in einem der Archive zu finden. Außerdem abeitet ein Sachbearbeiter nicht mehr immer mit dem gleichen Supervisor zusammen, sondern das wird nach dem Zufallsprinzip entschieden. Und wir haben eine Unternehmensberatung engagiert, die überprüft, ob diese Änderungen effektiv und ausreichend sind.

Werden Sie künftig Schwierigkeiten haben, das Geld für die Entschädigungen von Deutschland zu bekommen?

Ich hoffe sehr, dass die Menschen in Deutschland mit uns übereinstimmen, dass ein paar Kriminelle nicht eine über 60 Jahre gewachsene Politik zerstören können. Deutschland ist führend in der Aufarbeitung der Vergangenheit und hat im Gegensatz zu anderen Nationen vorbildhaft Verantwortung übernommen. Es gibt 58.000 Holocaustüberlebende, die von uns häusliche Pflege finanziert bekommen. Es gibt 25.000, die von uns mit täglichen Mahlzeiten versorgt werden, weil sie sonst nicht überleben würden. Die Bedürfnisse dieser Menschen stehen hoffentlich höher als die Taten dieser russischen Kriminellen aus Brooklyn.

Interview: Giuseppe Di Grazia, Martin Knobbe

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