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Holocaust-Leugner: Williamson muss sich vor Amtsgericht verantworten

Der zur traditionalistischen katholischen Pius-Bruderschaft zählende Bischof Richard Williamson muss sich am 16. April wegen seiner Holocaust-Leugnung vor dem Amtsgericht Regensburg verantworten.

Der zur traditionalistischen katholischen Pius-Bruderschaft zählende Bischof Richard Williamson muss sich am 16. April wegen seiner Holocaust-Leugnung vor dem Amtsgericht Regensburg verantworten. Wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte, ordnete das Gericht das persönliche Erscheinen Williamsons in dem Prozess wegen Volksverhetzung an. Die Ladung sei bereits an den Wohnsitz des 69-Jährigen in London versandt worden. Trotz der Anordnung des Gerichts sei es aber nicht zwingend, dass Williamson auch tatsächlich komme. Da es sich um einen Prozess über einen Strafbefehl handle, könne er sich auch durch seinen Verteidiger vertreten lassen.

Der Brite hatte in einem Priesterseminar der Piusbruderschaft bei Regensburg in einem Interview des schwedischen Fernsehens den Holocaust geleugnet. In dem vor einem Jahr ausgestrahlten Interview sagte er, er denke, dass "200.000 bis 300.000 Juden in den Konzentrationslagern gestorben seien", aber "nicht ein einziger von ihnen in Gaskammern". Wegen dieser Aussagen hatte das Regensburger Amtsgericht einen Strafbefehl wegen Volksverhetzung in Höhe von 12.000 Euro gegen Williamson verhängt. Weil dieser Einspruch gegen den Strafbefehl einlegte, kommt es zur Hauptverhandlung.

Williamsons Aussagen hatten Papst Benedikt XVI. und den Vatikan in eine tiefe Krise gestürzt. Nahezu zeitgleich mit der Ausstrahlung des Monate vorher aufgezeichneten Interviews im Januar hatte der Papst die seit Jahren bestehende Exkommunikation Williamsons und dreier weiterer Pius-Bischöfe aufgehoben. Die Pius-Bruderschaft mit ihren heute 400 Priestern war 1970 vom traditionalistischen französischen Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet worden und steht für einen Katholizismus, der die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils als "neo-protestantisch" ablehnt und etwa die Gottesdienste wie vor dem Konzil ausschließlich auf Latein feiert.

AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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