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+++ Newsticker zu HoGeSa +++: Die Demo löst sich auf

Die Polizei erklärt die Demo für beendet, die Versammlungen lösen sich auf. Am Bahnhof stimmen Hooligans und Linke noch einmal Sprechchöre an. Mehr dazu im stern-Newsticker:

Hooligans halten ein Plakat mit der Aufschrift "Stoppt die Islamisierung Europas!"

Hooligans halten ein Plakat mit der Aufschrift "Stoppt die Islamisierung Europas!"

+++ 15.55 Uhr: Demonstration löst sich langsam auf +++

Die Polizei erklärt die Demonstration für beendet. Langsam lösen sich die Versammlungen auf, doch die Abreise verzögert sich, laut NDR laufen Vermummte über den Opernplatz und zünden Böller. Zwischen Linken und Hooligans kommt es zu Wortgefechten am Bahnhof, ansonsten bleibt die Lage ruhig. Die Polizei versucht, die Parteien zu trennen und eskortiert die Hooligans zu gesonderten Abteilen.

+++ 14.10 Uhr: Rangeleien von Polizei und Gegendemonstranten +++

Gegendemonstraten geraten mit der Polizei aneinander als sie versuchen, eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Die Beamten setzen Pfefferspray ein, um das zu verhindern. Die Hooligan-Kundgebung selbst ist bisher friedlich verlaufen. Bis zum Nachmittag sind nach Polizeiangaben rund 3000 Teilnehmer aus ganz Deutschland gekommen. Außerdem wurden rund 4600 Gegendemonstranten gezählt.

+++ 12.23 Uhr: Deutlich weniger Teilnehmer als erwartet +++

Rund 700 vorwiegend schwarz gekleidete Teilnehmer aus ganz Deutschland sind bisher zur Kundgebung der Gruppe "Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa) angereist. Das sind zunächst noch deutlich weniger als die erwarteten 5000. Bei Gegenveranstaltungen wurden am morgen etwas mehr als 2000 Menschen gezählt.

Ein Teilnehmer der Veranstaltung "Hooligans gegen Salafisten" in Hannover hält eine Deutschlandfahne hoch

Ein Teilnehmer der Veranstaltung "Hooligans gegen Salafisten" in Hannover hält eine Deutschlandfahne hoch

+++ 11.31 Uhr: Start verzögert sich +++

Der Start der Anti-Islamismus-Demonstration von Hooligans und Rechtsextremisten in Hannover verzögert sich. Bisher reisten nach Polizeiangaben rund 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland an, die nun einzeln kontrolliert werden. Insgesamt werden mehr als 5000 erwartet. Zu Zwischenfällen kam es bisher nicht.

Polizisten beobachten, wie sich rechtsextreme Hooligans neben dem Hauptbahnhof für die Kundgebung versammeln

Polizisten beobachten, wie sich rechtsextreme Hooligans neben dem Hauptbahnhof für die Kundgebung versammeln

+++ 10.00 Uhr: Gegenveranstaltung startet mit 1000 Teilnehmern +++

Bei einer zentralen Gegenveranstaltung demonstrieren rund 1000 Teilnehmern. Von der ursprünglich geplanten 17 Gegendemonstrationen seien 8 von den Anmeldern wieder abgesagt worden, sagt eine Polizeisprecherin. Die Beamten stellen sich auf Ausschreitungen ein.

+++ 8.00 Uhr: Alkoholverbot in Zügen und auf Bahnhöfen +++

Ab sofort besteht ein Verbot von Glasflaschen, Pyrotechnik und Alkohol in Zügen und auf Bahnhöfen rund um Hannover. Bahnreisende würden stichpunktartig kontrolliert, sagt ein Sprecher der Bundespolizei.

Durch strenge Verbote unter anderem von Alkohol will die Polizei Krawalle verhindern. Bei einer ähnlichen Demonstration in Köln war es vor kurzem zu Ausschreitungen gekommen.

+++ 7.30 Uhr: Polizei rüstet sich mit Großaufbegot +++

Mit einem Großaufgebot rüstet sich die Polizei für die umstrittene Anti-Islamismus-Demonstration von Hooligans und Rechtsextremisten. Zur Kundgebung der Gruppe "Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa) werden mehr als 5000 Teilnehmer in Hannover erwartet.

Polizeibeamte sichern vor der Anti-Islamismus-Demo "Hooligans gegen Salafisten" den Hannoveraner Hauptbahnhof

Polizeibeamte sichern vor der Anti-Islamismus-Demo "Hooligans gegen Salafisten" den Hannoveraner Hauptbahnhof

Daneben wollen Polizei und Justiz die Sicherheit durch weitere #link;http://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=19421&article_id=129221&_psmand=126;strenge Auflagen# gewährleisten. Statt eines Demonstrationszuges durch die Innenstadt etwa darf die Veranstaltung nur an einem Ort, dem ehemaligen Omnibusbahnhof unweit des Hauptbahnhofs, stattfinden. Statt um 17 Uhr muss die Demo eine Stunde früher beendet sein, der Auftritt der Band "Kategorie C" wurde zudem verboten.

lie/lea/DPA / DPA