Horn von Afrika Deutsche Fregatte treibt Piraten in die Flucht

Ein Schiff der Bundesmarine hat am Horn von Afrika den Angriff von bewaffneten Piraten auf zwei Handelsschiffe vereitelt. Als die Seeräuber mit ihren Schnellbooten die Frachtschiffe umkreisten, ließ der Kommandant der Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" den Bordhubschrauber aufsteigen und schlug die Piraten damit in die Flucht.

Erneut hat eine Einheit der Deutschen Marine im Golf von Aden einen Piratenangriff auf zwei Handelsschiffe abgewehrt. Die Piraten hätten mit Schnellbooten die Handelsschiffe "Humboldt Current" und "Lang Sing" angegriffen, hieß es auf der Internetseite der Bundeswehr. In einer Nothilfeaktion habe die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" ihren Bordhubschrauber in das betreffende Seegebiet geschickt. Die Piraten hätten dieses daraufhin verlassen. Beide Handelsschiffe setzten ihre Fahrt fort.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Fregatte "Karlsruhe" im selben Seegebiet einen Piratenangriff auf den britischen Tanker "Trafalgar" vereitelt. Auch sie schickte ihren bewaffneten Hubschrauber los. Daraufhin ließen die Seeräuber nach Angaben der Marine von dem Schiff ab.

Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" will das Verteidigungsministerium für den EU-Einsatz "Atalanta" gegen die Piraten vor der somalischen Küste bis zu 1400 Soldaten bereitstellen. 500 Mann würden für den geplanten Einsatz einer Fregatte benötigt. Vorgesehen sei darüber hinaus auch, dass Sicherungskommandos auf Frachtern deutscher Reeder eingeschifft werden, die am Horn von Afrika unterwegs sind.

DPA DPA

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