HOME

Gewaltverbrechen in Houston: Siebenjährige erschossen: Fall nimmt nach Festnahme überraschende Wende

Das Verbrechen bewegt ganz Houston: Ein Mann erschießt ein siebenjähriges Mädchen, das mit ihrer Familie unterwegs ist. Jetzt ist ein Tatverdächtiger gefasst worden - und der Fall nimmt eine Wende.

Jazmine Barnes Drive-by-shooting

Jazmine Barnes wurde möglicherweise das Opfer einer Verwechslung

Picture Alliance

Fahndungserfolg für die Polizei von Houston: Eine Woche nachdem ein Unbekannter in der texanischen Stadt Schüsse auf eine Mutter und ihre vier Kinder abgefeuert und die siebenjährige Jazmine Barnes tödlich getroffen hatte, haben die Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, handelt es sich um einen 20-jährigen Mann, der gestanden habe, an der Schießerei beteiligt gewesen zu sein. Und er widersprach einem Verdacht: Offenbar ist Jazmine das Opfer einer Verwechslung geworden und nicht einer rassistischen Tat.

Jazmine war am Sonntag vergangener Woche mit ihren drei Schwestern und der Mutter auf dem Rückweg von einem Walmart in der Stadt. Als sie gerade den Parkplatz verlassen wollten, fuhr ein roter Pickup-Truck neben ihren Wagen und eröffnete das Feuer. Jazmine, die auf der Rückbank saß, wurde im Kopf getroffen und starb. Ihre Mutter traf eine Kugel in die Hüfte.

Der Tod des kleinen Mädchens hat ganz Houston aufgewühlt

Der Tod des kleinen Mädchens hat die ganze Stadt aufgewühlt. Bürgerrechtsaktivisten und die Mutter vermuteten schnell ein rassistisches Motiv hinter der Tat, weil die Opfer schwarz sind und die älteste Schwester von Jazmine einen weißen Mann mit Bart um die 40 Jahre alt gesehen haben wollte. Nach der Beschreibung wurde ein Phantombild angefertigt. Befeuert wurde die Rassismus-Theorie dadurch, dass es vor anderthalb Jahren einen ähnlichen Fall gegeben hatte. Damals waren ein junger Schwarzer und seine Großmutter ebenfalls während einer Autofahrt auf demselben Highway beschossen worden. Beide Opfer hatten schwer verletzt überlebt. Der Schütze war nie gefasst worden. Die Vermutung lag nahe, dass er jetzt wieder zugeschlagen hatte. 

Aktivisten hielten deswegen am Samstag eine Bürgerkundgebung ab, um auf den Fall aufmerksam zu machen. Innerhalb einer Woche konnten sie die Belohnung, die auf den Täter ausgesetzt war, durch Spenden von 35.000 Dollar auf 100.000 anheben. Finanzielle Hilfe ging direkt an die Familie, um Jazmine eine angemessene Beerdigung zu ermöglichen. Das ganze Land nahm Anteil.

Dem Verdächtigen kam die Polizei schließlich laut eigener Aussage durch einen Tip auf die Spur. Einer der Bürgerrechtsaktivisten hatte eine anonyme E-Mail erhalten und sie an die Ermittler weitergeleitet. Die Festnahme des Verdächtigen sorgte für eine Wende. Bei dem Geständigen handelt sich nicht um einen Weißen mit Bart, sondern um einen jungen Schwarzen mit Namen Eric Black jr. Der weiße Mann existiere ebenfalls, er soll aber lediglich eine Zeuge der Tat gewesen sein.

Es gibt offenbar einen zweiten Täter

Eric Black jr. hat in seiner Vernehmung ausgesagt, dass nicht er, sondern ein Beifahrer die Schüsse auf den Wagen der Familie abgegeben habe, er selbst habe nur am Steuer gesessen. Der Schütze soll ebenfalls ein Schwarzer sein und Larry Woodruffe heißen. Ein Mann mit gleichem Namen sitzt seit Samstag wegen eines Drogendeliktes in Haft. Ob es sich um den Beifahrer handelt, wird derzeit untersucht. Black hat ebenfalls gestanden, wo die Mordwaffe, eine Neun-Millimeter-Handfeuerwaffe, zu finden war.

Die bisherigen Ermittlungsergebnisse scheinen auch die ursprüngliche Annahme der Polizei zu bestätigen, dass Jazmine Opfer einer tragischen Verwechslung geworden ist. Dafür spricht eine Aussage Blacks. Demnach haben die mutmaßlichen Killer erst aus den Nachrichten erfahren, dass sie ein kleines Mädchen erschossen haben. Am Montag soll Black wegen Mordes angeklagt werden, auch wenn er nur der Fahrer gewesen sein sollte. Das erlaubt ein umstrittenes texanisches Gesetz, weil das Opfer unter zehn Jahre alt ist. Das könnte die Todesstrafe zu Folge haben.

Hells Angels: Boss in Luxuswagen niedergeschossen - wer steckt dahinter?

Quellen: "CNN" , "BBC", "Houston Chronicle"

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.