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Festnahme: Sieben lebende Hundewelpen auf dem Müll entsorgt – in der prallen Mittagssonne

Eine 54-Jährige soll in Kalifornien sieben lebende Hundewelpen in einer Plastiktüte verpackt auf dem Müll geworfen haben. Eine Kamera filmte die Tierquälerei.


Eine Amerikanerin wirft eine Plastiktüte – mit sieben Hundewelpen – in eine Mülltonne.

Die Polizei im US-Bundesstaat Kailfornien hat eine 54-Jährige festgenommen, die sieben neugeborene Hundewelpen lebendig auf den Müll geworfen haben soll.

Das berichten zahlreiche US-Medien, unter anderem der Nachrichtensender CNN und die Zeitung "Los Angeles Times".

Ein Passant hat den Berichten zufolge auf dem Müllplatz hinter einem Laden für Autozubehör die Tasche mit den Tieren entdeckt und gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Geschäfts die Behörden informiert.

Hundewelpen werden aufgepäppelt

Helfer der Tierrettung nahmen die Welpen in ihre Obhut, Polizisten begannen mit ihren Ermittlungen. Die Aufnahme einer Überwachungskamera soll zeigen, wie Deborah C. mit einem weißen Geländewagen am hellichten Tag an der Mülltonne vorfährt und achtlos eine weiße Tüte, in der sich die Tiere befunden haben sollen, zum Müll schmeißt – bei bis zu 35 Grad Celsius Außentemperatur und in der sengenden Mittagssonne. Bei den Welpen soll es sich um etwa drei Tage alte Terriermischlinge gehalten haben.

Wenig Stunden später nahmen Polizisten die Frau in ihrem Wohnhaus fest. Dort stellten die Beamten fest, dass Dutzende Hunde in dem Haus lebten. Die 38 Tiere waren laut Tierrettung in "keinem guten Zustand" und wurden ebenfalls in Obhut genommen. "Es gibt keine Entschuldigung dafür, Tiere auf den Müll zu werden", so ein Sprecher der Organisation. "Das ist eine beschämende Tat." Ohne den aufmerksamen Passanten, wären die Welpen zur Müllkippe gefahren worden und gestorben, äußert sich der Tierschützer laut den Medienberichten.

Die 54-Jährige soll nun wegen Tierquälerei und Verletzung von Tieren in sieben Fällen angeklagt werden. Möglicherweise muss sie für 21 Jahre ins Gefängnis. Die Hundewelpen werden derzeit von Tierpflegern aufgepäppelt und aus der Flasche ernährt. Ob sie überleben, sei ungewiss.

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Quellen: CNN, "Los Angeles Times"

wue