HOME

Wer tut sowas?: Auf Hundewelpen eingeschlagen und zum Müll gebracht - Polizei sucht Tierquäler

Ein Hundewelpen ist in Hamburg einem brutalen Tierquäler zum Opfer gefallen. Nach bislang erfolglosen Ermittlungen wendet sich die Polizei jetzt mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit.

An einer Mülltonne fand ein Anwohner in Hamburg den schwer verletzten Hundewelpen - wenig später starb das Tier

An einer Mülltonne fand ein Anwohner in Hamburg den schwerverletzten Hundewelpen - wenig später starb das Tier

Nach einem Fall von schwerer Tierquälerei ermittelt die Hamburger Polizei. Bereits vor einem Monat betrat ein Mann das Polizeirevier im Stadtteil Wilhelmsburg. Dabei hatte er einen schwer verletzten , den er am Morgen des 11. August an den Müllcontainern seiner Wohnanlage gefunden hatte.

Die Beamten verständigten umgehend den Hamburger Tierschutzverein, der den Hund - vermutlich ein Terrier-Mischling - von einem Tierarzt behandeln ließ, jedoch vergeblich: Das Tier verstarb wenig später. Die Obduktion des Hundes hat ergeben, dass der Welpe seinen schweren Hirnverletzungen erlegen ist. Diese wurden durch "stumpfe Gewalteinwirkung mit einem harten Gegenstand" verursacht, wie die mitteilte. Der Tierquäler prügelte also möglicherweise auf den Welpen ein.

Polizei Hamburg sucht Halter des Hundewelpen

Trotz der Ermittlungen der für Tier- und Umweltdelikte zuständigen Wasserschutzpolizei konnte der skrupellose Täter bislang nicht ausfindig gemacht werden. Die Beamten wenden sich deshalb jetzt an die Öffentlichkeit und suchen Zeugen: Möglicherweise haben sie gesehen, wie das verletzte Tier an dem Müllcontainer in der Buddestraße abgelegt wurde oder sie können andere Hinweise auf den Hundehalter geben. Unter dem entsprechenden Tweet der Polizei macht sich Empörung unter den Nutzern angesichts der Brutalität breit.



Bei dem Hund handelt es sich nach Angaben der Polizei mutmaßlich um einen Terrier-Mischling mit schwarz-braunem Fell. Er soll etwa zwei Monate alt und gerade einmal 15 Zentimeter groß gewesen sein. Die Rute des Tieres ist kupiert - was in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen verboten ist.

Die Ermittlungen laufen wegen , sie kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden, wie die Polizei mitteilte.

Hinweise nimmt die Hamburger Polizei unter der Rufnummer (040) 42865678 entgegen.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren