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Illegaler Hahnenkampf Gockel tötet Zuschauer


Dass Hahnenkämpfe verboten sind, ist schon eine Sache des Tierschutzes. Wie sehr auch die Zuschauer dieser illegalen Sportart gefährdet sind, zeigt ein tödlicher Unfall aus den USA. Dort attackierte ein mit Klingen an den Beinen ausgerüsteter Hahn einen der Umstehenden.

Von einem Hahn mit scharfer Klinge am Bein ist ein Amerikaner bei einem illegalen Wettkampf getötet worden. Der 35-Jährige sei bei einer Wettveranstaltung nahe dem kalifornischen Fresno von dem Tier attackiert worden, berichtete der lokale Fernsehsender CBS 47 News am Dienstag. Die Klinge am Bein des Tieres habe eine Arterie in der Wade des Mannes durchtrennt. Das Opfer starb im Krankenhaus.

Der Angriff passierte, als die Polizei das Treffen auflöste. Verletzungen seien bei Tierkämpfen nicht selten, sagte der zuständige Sheriff. Es sei allerdings seiner Kenntnis nach das erste Mal gewesen, dass ein Mensch beim Hahnenkampf getötet wurde.

Beim Hahnenkampf schlagen die Tiere mit den Füßen aufeinander ein. Die Besitzer schnallen ihnen scharfe Klingen an die Beine, um die Chancen gegenüber dem Kontrahenten zu erhöhen.

DPA/mm DPA

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