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Indien: 16 Menschen sterben bei Bombenanschlägen in Hyderabad

Durch zwei Bomben auf einem belebten Markt in der indischen Stadt Hyderabad sind 16 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden erhielten zuvor Warnungen.

Nach dem Doppelanschlag in der zentralindischen Stadt Hyderabad ist die Zahl der Toten auf 16 gestiegen. Noch 4 der 117 Verletzten schwebten in Lebensgefahr, sagte Innenminister Sushi Kumar Shinde am Freitag im Parlament in Neu Delhi. Die von der Kongress-Partei geführte Regierung geriet unter Druck: Die Opposition verlangte Aufklärung darüber, warum die Sprengstoffanschläge vom Donnerstag trotz entsprechender Geheimdienstinformationen nicht verhindert wurden.

Shinde sagte, Geheimdienste hätten drei Tage vor dem Doppelanschlag Informationen über "unspezifische Bedrohungen" durch Terroristen in mehreren Städten erhalten. Darunter sei auch Hyderabad gewesen, die Hauptstadt des Bundesstaats Andhra Pradesh. Die Regierung Andhra Pradeshs sei darüber informiert worden.

Indische Medien berichteten unter Berufung auf Geheimdienstkreise, dass die Art der selbst gebauten Sprengsätze auf eine mögliche Verbindung zur muslimischen Terrorgruppe Indische Mudschaheddin hindeuten könnte. Sie soll Kontakte zur pakistanischen Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba unterhalten, die von Indien unter anderem für die Terrorserie von Mumbai Ende 2008 verantwortlich gemacht wird. Zu dem jüngsten Anschlag in Hyderabad bekannte sich auch am Freitag zunächst niemand.

Die beiden Bomben waren am Donnerstagabend in einem Abstand von nur 150 Metern kurz nacheinander in einer belebten Einkaufs- und Wohngegend gezündet worden. Nach Shindes Angaben befanden sich die Bomben auf Fahrrädern vor einem Restaurant und einer Bushaltestelle. Der Anschlag wurde international verurteilt. Der deutsche Botschafter Michael Steiner erklärte: "Für solche Grausamkeit kann es keine Rechtfertigung geben."

ono/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.