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Inzest-Fall Amstetten: "Das wird doch nicht der Sepp sein?"

Er sei immer höflich gewesen, nie anzüglich geworden: Jahrelang war ein Münchner Paar mit dem Inzest-Vater Josef Fritzl befreundet. Jetzt sind sie entsetzt. Im Gespräch mit stern.de berichten sie über ihre Besuche in Amstetten und die gemeinsamen Urlaube in Thailand.

Von Georg Wedemeyer

Als am letzten Sonntag im April nachmittags die erste Berichte über das Drama in Amstetten in den Nachrichten liefen, hatten es sich Angelika Seifert* und ihr Lebensgefährte Dieter Maler* (* = Namen geändert) gerade auf ihrem Sofa bequem gemacht. Es war ein warmer Tag gewesen in München. Die Gartenarbeit war erledigt, vor ihnen stand das Mineralwasser, neben ihnen lagen die beiden Katzen und schnurrten behaglich. Angelika schaltete den Fernseher an und sagte: "Dieter, da kommt was von Amstetten, da wohnt doch der Sepp."

"Der war doch immer so lustig"

Der Sepp, den Dieter schon seit 35 Jahren kannte und Angelika seit 15. Fassungslos hörten sie, was dort passiert sein sollte und der erste der aussprach, was beide dachten, war Dieter: "Das wird doch nicht der Sepp gewesen sein?" Angelika sagte: "Nein, das war niemals der Sepp, der ist doch immer so lustig." Sie starrten auf den Bildschirm. Dann, so erzählt Angelika, rief eine Bekannte aus Österreich an, und sagte: "Schaltet mal auf einen anderen Sender, da bringen sie schon Bilder."

Sie schalteten um. Die Bilder vom Haus, der Name "Josef F.", jetzt hatten sie Gewissheit: Es war der Sepp. "Ich habe eine Gänsehaut gekriegt am ganzen Körper", sagt Angelika. "Wir waren geschockt. Das ist, wie wenn man frontal mit dem Kopf gegen eine Mauer läuft." Die 45-Jährige ist heute noch erschüttert. "Da kennt man einen Menschen so lange und dann entpuppt der sich als so ein Monster."

Aus Ferienbekanntschaft wurde Männerfreundschaft

Kennengelernt hat Angelika Josef Fritzl vor 15 Jahren am Mondsee bei Salzburg. Dort, in der Gemeinde Ort, hatte Dieter schon seit Jahren seinen Wohnwagen auf dem Grundstück der Pension "Zum Schafbergblick" stehen, die von den Fritzls bis 1996 betrieben wurde. "Der Sepp war mir auf Anhieb sympathisch", sagt sie. Er sei immer nett und höflich gewesen, immer "anständig gekleidet" und "hat immer so viel gelacht". Wenn sie von München herüberfuhren, sei der Sepp immer gleich gekommen und habe sie mit einer Brotzeit bewirtet. "Der saß die meiste Zeit bei uns in der Laube und es war immer eine große Gaudi." Dieter Maler, 70, und Josef Fritzl, 73, kennen sich schon seit 1973. Damals spielten die Fritzl-Kinder und die Kinder aus Dieters erster Ehe häufig miteinander. Zweimal fuhren Dieter und Josef Fritzl zusammen nach Thailand, wo Dieter Verwandtschaft hat.

Die Freundschaft der Männer überdauerte auch Dieters Scheidung. Angelika war auf Anhieb akzeptiert. Man half sich gegenseitig. Mal brachten Angelika und Dieter Sahne ("die ist in München viel billiger") und Ersatzteile für den Mercedes von Fritzl mit. Mal besuchte "der Sepp" die beiden in München und half ihnen als gelernter Ingenieur bei der Installation ihrer Elektrik im selbst ausgebauten Haus. "Es war immer alles ganz normal", sagt Angelika. "Nie wurde der Sepp anzüglich oder machte schmutzige Witze." Der Sepp sei "auch so immer gut drauf" gewesen, "so als ob Lachen sein Hobby wäre". Am meisten habe es ihn amüsiert, wenn Tom und Jerry im Fernsehen kamen. "Da hat er mit dem Lachen gar nicht mehr aufgehört."

Fritzl liebte deftiges Essen

Auch mit Fritzls Frau Rosemarie kamen Dieter und Angelika bestens aus. Bei einem Besuch vor vier Jahren in Amstetten habe sie groß Essen aufgefahren. "Es gab Schweinebraten und danach Palatschinken." Josef Fritzl liebte "deftiges Essen" und "die Rosemarie ist eine ausgezeichnete Köchin". Auch die angeblichen Enkel waren damals da. Sie wollten zum Fasching und Lisa, das jüngere der beiden Mädchen, sei ganz stolz auf ihr Prinzessinnen-Kleid gewesen.

Alexander, der damals achtjährige Bub, habe sie auch anständig begrüßt. Dieter und Angelika seien sich damals einig gewesen, dass "der Alexander runtergerissen wie der Sepp ausschaut", aber sie hätten sich "natürlich nichts weiter dabei gedacht". Auch den beiden Müchnern erzählte Josef Fritzl die Geschichte von seiner "Lisl, die bei einer Sekte in der Schweiz ist". Er habe selbst nach ihr gesucht und Interpol eingeschaltet, aber dann sei eben das Kind vor der Tür gelegen und der Brief, man solle nicht weiter suchen, das würde ihre anderen Kinder gefährden.

"Unheimlicher Geschlechtstrieb"

Eines Tages habe der Sepp erzählt: "Stell dir vor, jetzt liegt das zweite vor der Türe." Als dann das Dritte kam, habe Dieter gewitzelt: "Jetzt musst du aufpassen, am Ende hast du eine ganze Fusssballmannschaft." Der Sepp habe nicht besonders reagiert. "Seine Frau hat bedrückter gewirkt", sagt Angelika, "wenn ich heute darüber nachdenke sogar richtig deprimiert." Der Dieter habe öfter derb über Josef Fritzl gewitzelt. Einer seiner Standardsprüche sei gewesen: "Sepp, du bist arbeitsscheu, königstreu, schmalbrüstig und rachitisch, aber hast einen unheimlichen Geschlechtstrieb." Das sei aber nur so ein Spruch gewesen, ohne besonderen Hintergrund.

1998 fuhren Dieter und Angelika wie jedes Jahr nach Thailand und Josef Fritzl kam mit. Vom 6. Januar bis 3. Februar wohnte man im Hotel "Nova Loge" in Pataya. Fritzl konnte seine Vorliebe für deftiges Essen auch dort ausleben. Videobilder zeigen ihn im "Bavaria House" in Pataya, wo er sich Bauernschmaus und Spanferkel auf den Teller lädt. Auch das Thai-Essen verschmähte er nicht. "Er hatte es gerne scharf, eine Suppe war so scharf, dass er nicht mehr reden konnte, aber er hat sie aufgegessen", erzählt Angelika.

Keine Thai mit aufs Zimmer genommen

Andere Bilder zeigen Fritzl in Badehose am Strand, wo er von einer Thailänderin ausgiebig massiert wird. Angebote einer anderen Thai, ihn aufs Hotelzimmer zu begleiten, habe Fritzl aber abgelehnt, sagt Angelika. "Er wollte hier ausspannen. Ist immer früh zu Bett gegangen und früh aufgestanden." Großen Spaß habe ihm auch ein Ausritt auf Elefanten gemacht.

Mal im schwarz gepunkteten Hemd, mal im karierten, aber immer modisch, ging Josef Fritzl auch auf Einkaufstour. "Der Sepp ist eitel", sagt Angelika. Gegen die drohende Glatze ließ er sich verschiedenen Quellen zufolge Haare vom Hinterkopf nach vorne verpflanzen. In den Gassen von Pataya aber kaufte Fritzl vor allem für seine "Enkelkinder" ein. Kein Spielzeug, nur T-Shirts, Kleider, Hosen. "Einen ganzen Koffer voll", sagt Angelika, "am Ende hatten wir zu viel Gewicht beim Fluggepäck." Und an eine Szene erinnert sie sich, "da hätten wir vielleicht mehr nachfragen sollen".

Kleid für die "Freundin"

Die Videobilder zeigen Fritzl in einem Laden, wo er sich ein blaues Sommerkleid aussucht. Nicht für ein Kind, sondern für eine schlanke Frau. "Für wen ist denn das, da passt doch deine Rosemarie nicht mehr rein", fragte Angelika damals. Fritzl habe geantwortet: "Hör auf zu filmen. Das muss die nicht wissen." Auf Nachfrage habe er gesagt, das Kleid sei "für meine Freundin" und sie solle das herausschneiden, wenn sie ihm den Film schicke. "So haben wir das dann auch gemacht, wir wollten uns nicht weiter einmischen", sagt Angelika.

Noch heute wacht Angelika regelmäßig mehrmals jede Nacht auf und denkt über "die Geschichte" nach. "Wie der alle so anlügen konnte, was in dem vorgegangen ist, wie man zu so was fähig sein kann, das ist mir alles zu hoch." Nur eines weiß die 45-jährige Versicherungsangestellte: "Wenn der heute hier zur Türe hereinkäme, dann wäre meine Wut sicher stärker als meine Angst: Ich würde den anschreien ohne Ende."

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg