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Inzestfall in Italien: Vater vergewaltigt Tochter 25 Jahre lang

Kaum ist Josef Fritzl verurteilt, schon erschüttert Europa ein neuer Inzestfall: Im italienischen Turin hat die Polizei einen 63-Jährigen festgenommen, der seine Tochter 25 Jahre lang gefangen gehalten und vergewaltigt haben soll. Eingesperrt in einem Zimmer ohne Fenster, durfte sie das Haus nur in Begleitung ihres Peinigers verlassen.

Nach dem Fritzl-Fall von Amstetten wird Italien von einem ähnlichen Fall erschüttert. Die Polizei in Turin nahm einen Familienvater fest, der seine Tochter 25 Jahre lang gefangen gehalten und vergewaltigt haben soll. Die heute 34-jährige Frau durfte ihr fensterloses Zimmer ohne elektrisches Licht demnach nur in Begleitung ihres Vaters verlassen. Außerdem habe der 63-Jährige seinen Sohn dazu verleitet, die eigenen Töchter ebenfalls zu vergewaltigen und zu misshandeln, berichtete "La Repubblica".

Die Ermittlungen begannen dem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Oktober: Damals habe die 34-Jährige zunächst Anzeige wegen Vergewaltigung und Freiheitsberaubung gegen ihren Bruder erstattet, zu dem sie nach einem Streit mit ihrem Vater geflohen war. Die Frau, der die italienische Presse den fiktiven Namen "Laura" gab, sei seit ihrem neunten Lebensjahr von ihrem Vater regelmäßig vergewaltigt worden. Ab dem 13. Lebensjahr habe er sie nicht mehr in die Schule gelassen. Der Vater, ein Hausierer, habe sich auf ein "Familiengesetz" berufen, demzufolge ihm die älteste Tochter "versprochen" war.

Bereits 1994 war ein Fluchtversuch der jungen Frau gescheitert, berichtet die Turiner Zeitung "La Stampa". Ihr Vater begleitete sie zur Polizei, wo sie Anzeige wegen sexueller Nötigung erstattete, allerdings gegen einen Onkel. Ein Polizeipsychologe nannte ihre Anschuldigungen damals unglaubwürdig, die Anzeige wurde fallen gelassen.

Der heute 40-jährige Bruder ist ebenfalls in Haft. Er soll seine vier Töchter im Alter von sechs bis 20 Jahren vergewaltigt und misshandelt haben. Den Ermittlern zufolge zwang er sie außerdem, ihm beim Geschlechtsverkehr zuzusehen.

DPA/AFP / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.