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Vermisste Tramperin: Ist es wirklich Sophia L.? Die Identifizierung der gefundenen Leiche in Spanien dauert länger

Bei der in Spanien gefundenen Leiche handelt es sich wahrscheinlich um die in Deutschland vermisste Tramperin Sophia L. Die Identifizierung wird aber noch einige Tage in Anspruch nehmen. 

Sophia L. wird seit dem 14. Juni 2018 vermisst

Noch herrscht keine Gewissheit, ob es sich bei der in Spanien gefundenen Leiche um Sophia L. handelt

DPA

Im Fall der seit mehr als einer Woche vermissten Tramperin Sophia L. rechnen die Ermittler nicht mit einer raschen Identifizierung der in Spanien gefundenen Leiche. Gegenwärtig werde in Deutschland noch ein DNA-Profil der aus Amberg stammenden Studentin erstellt, das dann zum Abgleich an die spanischen Behörden übermittelt werde, sagte ein Polizei-Sprecher in Bayreuth der Deutschen Presse-Agentur. Wann die Identität der im Baskenland gefundenen Leiche feststehe, lasse sich derzeit schwer abschätzen, aber: "Wir rechnen nicht mit einer Identifizierung am Wochenende."

Die aus der Oberpfalz stammende Studentin Sophia L. war als Anhalterin auf dem Weg von Leipzig nach Bayern unterwegs, wo sie jedoch nie ankam. Am Freitagnachmittag teilten die Behörden überraschend mit, dass es Hinweise auf einen möglichen Tatort in Oberfranken gebe. Nach der Festnahme eines tatverdächtigen Lastwagenfahrers in Spanien am Dienstag wurden demzufolge auch die GPS-Daten seines ausgebrannten Lastwagens ausgewertet. Aufgrund dieser Erkenntnisse könne davon ausgegangen werden, dass die Frau in Oberfranken getötet wurde, hatten die Ermittler mitgeteilt. Wo genau, blieb zunächst offen.

Mit Leiche durch halb Europa?

Laut "Mittelbayerischer Zeitung" verdichten sich Hinweise, dass Sophia auf dem Autobahnparkplatz Sperbes an der A9 getötet wurde. So habe der Lastwagenfahrer dort drei Stunden Pause gemacht - genug Zeit, um das Verbrechen zu begehen. Danach hätte der Lastwagenfahrer die Leiche durch halb Europa gefahren, bevor er sie womöglich im Baskenland ablegte. Wie die Zeitung weiter schreibt, hatte Sophia auf der Fahrt anfangs noch SMS-Kontakt zu ihren Angehörigen - anderthalb Stunden nachdem sie in den Lastwagen eingestiegen war.

Nachdem Polizei und Staatsanwaltschaft in Bayreuth federführend die Ermittlungen übernommen haben, arbeiten dort 15 Personen an der Aufklärung des Falls. Man stehe über einen Verbindungsbeamten des Bundeskriminalamts (BKA) in engem Kontakt mit den spanischen Behörden, sagte der Bayreuther Polizeisprecher am Samstag. Beamte aus Oberfranken würden demnächst auch nach Spanien reisen, unter anderem auch, um mit dem Tatverdächtigen zu sprechen.

Verdächtiger wird an Deutschland ausgeliefert

"Zentraler Punkt" der Ermittlungen sei nun die Identifizierung der Leiche, die am Donnerstag in der Nähe einer Autobahntankstelle der Gemeinde Asparrena in der baskischen Provinz Álava entdeckt worden
war, sagte der Sprecher. Der tote Frauenkörper war am Freitag in Spanien obduziert, aber noch nicht identifiziert worden.

Der südlich von Madrid festgenommene Fernfahrer soll unterdessen demnächst nach Deutschland gebracht werden. Am Freitag hatte eine Richterin am Nationalen Staatsgerichtshof in Madrid den Mann vernommen und anschließend Haftbefehl erlassen. Er hatte nach Angaben der Bayreuther Ermittler versucht, sich nach Marokko abzusetzen.

Sophia L. mutmaßlich auf Raststätte in Bayern getötet

Auf der Suche nach Beweisen untersuchte die spanische Polizei inzwischen auch das Fahrzeug des Verdächtigen. Man habe vor allem die Fahrerkabine des Lastwagens des 41 Jahre alten Mannes inspiziert, zitierte die Nachrichtenagentur Europa Press einen Sprecher der Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde). Neue Erkenntnisse wurden dazu aber zunächst nicht bekannt.

Sophia L. war am 14. Juni verschwunden. Zuletzt wurde sie gesehen, als sie an einer Tankstelle an der Autobahn 9 nahe dem Leipziger Flughafen in einen Lastwagen gestiegen sein soll. Mittels Videoaufnahmen und Zeugenaussagen stehe fest, dass es sich dabei um den später in Spanien ausgebrannt  gefundenen Lkw handle, hatte die Bayreuther Staatsanwaltschaft mitgeteilt.

tis / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.