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Italien: Polizei erschießt Fußball-Fan

Der gewaltsame Tod eines Fans hat den italienischen Fußball an den Rand des Abgrunds getrieben. Nachdem ein Anhänger von Lazio Rom erschossen worden war, kam es vor vielen Spielen zu schweren Ausschreitungen und Straßenschlachten mit der Polizei.

Das 26-jährige Opfer war auf dem Weg nach Mailand, um sich das Spiel seines Clubs gegen Inter Mailand anzusehen. Als es auf einer Autobahnraststätte zu einer Schlägerei mit anderen Fans kam, wurde der Lazio-Anhänger von einem Polizisten erschossen. Fußball-Fans im ganzen Land lieferten sich danach gewaltige Ausschreitungen mit Polizisten und Ordungskräften. "Mörder, Mörder" skandierten sie. Mehrere Polizisten wurden verletzt. Der italienische Fußballverband sagte das Spitzenspiel von Meister Inter gegen Lazio ab. Die Partie zwischen Atalanta Bergamo und dem AC Mailand musste nach nur sieben Minuten wegen Fan-Randale genauso abgebrochen werden wie die Drittligapartie in Taranto. Die übrigen Nachmittagsspiele wurden mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen, Spieler und Schiedsrichter liefen mit Trauerflor auf.

Roms Polizeichef sagte die Partie AS Rom gegen Cagliari ab

Aus Angst vor weiterer Randale sagte Roms Polizeichef die für den Abend vorgesehene Partie AS Rom gegen US Cagliari ab. In mehreren Wellen griffen teilweise vermummte Hooligans daraufhin Polizeikräfte außerhalb des Stadio Olimpico an. Sie bewarfen die Einsatzkräfte unter anderem mit Flaschen und mit Eisenstücken. Motorräder und ein Auto wurden beschädigt. Die Polizei versuchte, die Gruppe der Randalierer aufzulösen. Etwa zehn Beamte wurden verletzt.

"Es war ein tragischer Fehler", sagte der tief betroffene Polizeichef von Arezzo, Vincenzo Giacobbe, der "La Gazzetta dello Sport". Ministerpräsident Romano Prodi äußerte sich "höchst besorgt" über die tragischen Ereignisse, Oppositionsführer Silvio Berlusconi sprach von einem "schrecklichen Tag".

Der 26-jährige Römer ist bereits der zweite Tote, den der italienischen Fußball in diesem Jahr zu beklagen hat. Bei schweren Fan-Ausschreitungen war am 2. Februar ein Polizist in Catania von Randalierern erschlagen worden. Daraufhin hatte die Regierung die Gesetze gegen Gewalt rund um den Fußball drastisch verschärft, das Problem jedoch nicht in den Griff bekommen. Justizminister Clemente Mastella forderte deshalb am Sonntag "noch härtere Maßnahmen" gegen gewaltbereite Fußballfans, Innenminister Giuliano Amato versprach eine "schnelle Aufklärung des tragischen Fehlers".

Todesnachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer

Die Nachricht vom Tod des Lazio-Fans hatte sich am Sonntag wie ein Lauffeuer unter den Tifosi aller Clubs verbreitet und drohte, das Pulverfass explodieren zu lassen. Italienischen Medien zufolge war es auf dem Autobahnrastplatz von Badia al Pino zu einer kleineren Rangelei zwischen Lazio-Anhängern und Fans von Juventus Turin gekommen, die auf dem Weg zum "Juve"-Auswärtsspiel beim AC Parma waren. Eine Polizeistreife griff ein, dabei fielen zwei Schüsse. Scharfmacher unter den Fans sprachen von mindestens einem gezielten Schuss.

Während die Ermittlungen auf dem teilweise abgesperrten Rastplatz noch andauerten und der Polizeichef die Verantwortung seines Beamten noch gar nicht eingestanden hatte, war der Fall für die Lazio-Fans schon klar: "Die Polizei hat ihn getötet." Nachdem sich die aufgebrachten Inter-Fans mit den Lazio-Anhängern verbrüderten, drohte die Lage in Mailand zu eskalieren. Rund 400 Tifosi zogen durch die Straßen und bewarfen eine Polizeidienststelle mit Steinen.

Auch in Bergamo war es schon vor der später abgebrochenen Partie zu Angriffen auf die Polizei gekommen. Zwei Beamte wurden verletzt, die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Auch auf den Internetseiten der Fan-Clubs entlud sich die Wut in Hass-Tiraden gegen die Polizei.

"Unverständlich, dass der Fußball weiter rollt"

"Für den Polizisten habt ihr die Liga gestoppt, aber ein Fan ist euch nichts wert", riefen die aufgebrachten Fans in Mailand und forderten die Absage aller Partien des 12. Spieltags. Eine Forderung, die auch zahlreiche Politiker in Rom vertraten. "Es ist unverständlich, dass der Fußball weiter rollt", klagte Grünen- Fraktionschef Angelo Bonelli. "Es war richtig, die übrigen Partien anzupfeifen", verteidigte dagegen FIFC-Präsident Giancarlo Abete die höchst umstrittene Entscheidung. Die Polizeigewerkschaft forderte am Sonntag bis auf weiteres "den Stopp aller Spiele". In Rom zogen einige hundert Lazio-Fans in Erinnerung an den Toten bei einem Fackelzug durch die Stadt.

Der Ausgang der Spiele wurde von den Ausschreitungen völlig in der Hintergrund gedrängt. Rekordmeister Juventus Turin verbesserte sich durch ein 2:2 in Parma hinter Inter (25 Punkte) und dem AC Florenz (23) gemeinsam mit dem AS Rom und Udinese Calcio auf Platz drei. Udine siegte in Florenz mit 2:1.

Bernhard Krieger und Jochen Kaffsack/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(