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Jahresbericht zum internationalen Menschenhandel: 27 Millionen Menschen leben in Sklaverei

Prostitution, Bettlerei, Zwangsheirat: 27 Millionen Menschen müssen unter schlimmsten Bedingungen leben und arbeiten. Das geht aus dem Jahresbericht der USA zum internationalen Menschenhandel hervor. Ab 2013 will die EU Täter härter bestrafen.

Bis zu 27 Millionen Menschen in der Welt leben in sklavenartigen Verhältnissen. Dies geht aus dem Jahresbericht der USA zum internationalen Menschenhandel hervor. "Das Ende der Legalität der Sklaverei in den USA und anderen Staaten der Welt hat leider nicht das Ende der Sklaverei bedeutet", konstatierte US-Außenministerin Hillary Clinton in Washington.

"Noch heute sind geschätzt bis zu 27 Millionen Menschen in der Welt Opfer moderner Sklaverei", sagte Clinton. Es gehe um "Frauen und Männer, Mädchen und Jungen, deren Schicksal uns daran erinnert, zu welch' inhumanen Handeln Menschen fähig sind".

In dem US-Bericht wird die Situation in insgesamt 185 Staaten untersucht. Ihm zufolge erfüllen nur 33 Länder vollständig alle internationalen Verpflichtungen im Kampf gegen den Menschenhandel.

Jährlich Hunderttausende nach Europa verschleppt

Auch die Europäische Union hatte sich zuvor gegen jede Form des Menschenhandels gewandt. "Wir müssen ein gemeinsames Ziel haben: Diese moderne Form der Sklaverei abzuschaffen", sagte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström am Dienstag in Brüssel. Nach EU-Angaben werden jedes Jahr Hunderttausende Menschen in die EU verschleppt, genaue Zahlen fehlen. Drei Viertel der Opfer müssen als Prostituierte arbeiten. Andere müssen schwere körperliche Arbeit verrichten, werden zum Betteln oder zu einer Zwangsheirat gezwungen. Meist sind die Opfer Frauen und Mädchen.

Der neue Fünf-Jahres-Plan der EU umfasst insgesamt 40 Maßnahmen. So sollen die Strafverfolgungsbehörden europaweite Spezialeinheiten bilden, die sich auf Menschenhandel spezialisieren. Die EU-Behörden Europol und Eurojust sollen in allen grenzüberschreitenden Fällen die nationalen Behörden unterstützen. Im Internet sind Präventionsseiten geplant. Opfer sollen schnellere und bessere Hilfe erhalten. EU-Parlament und Ministerrat müssen darüber noch beraten.

Bis 2013 härtere Strafen EU-weit

Viele Menschenhändler entgehen bislang einer Strafe, beklagte Malmström. So wurden im Jahr 2010 lediglich 1250 Menschenhändler in der gesamten EU verurteilt - Tendenz sinkend. "Das ist wirklich ein Skandal", sagte die EU-Kommissarin. Oft fehlten Beweise. Die Strafen für Menschenhandel seien zudem in der EU sehr unterschiedlich und reichten von einigen Monaten bis zu 20 Jahren Haft.

Die EU-Staaten hatten bereits 2011 beschlossen, Menschenhandel härter zu bestrafen. Das Strafmaß soll künftig in allen EU-Ländern zwischen fünf und zehn Jahren Gefängnis liegen. Die Justiz kann Kriminelle auch für Taten außerhalb ihres Heimatlandes bestrafen und gegen ausländische Menschenhändler ermitteln. Diese EU-Richtlinie muss bis April 2013 in der ganzen EU in nationales Recht umgesetzt sein, sagte Malmström.

lin/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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