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Übergriffe von Köln: "Deutsche Männer können sich nicht mehr prügeln"

Die Übergriffe in Köln waren auch möglich, weil deutsche Männer nicht energisch genug eingegriffen haben, meint Gewaltforscher Jörg Baberowski. Das läge auch daran, dass sie etwas früher Alltägliches verlernt haben.

Drei Männer schlagen aufeinander ein. Der Forscher Jörg Baberowski sieht Konsequenzen für die Gesellschaft.

Was englische Rockbands noch können, haben deutsche Männer verlernt: sich zu prügeln. Der Forscher Jörg Baberowski sieht Konsequenzen für die Gesellschaft.

Deutsche Männer können sich nach Meinung des Gewaltforschers Jörg Baberowski nicht mehr prügeln. Das habe man in der Kölner Silvesternacht gesehen, als die deutschen Männer ihre Frauen nicht gegen Übergriffe verteidigt hätten. "Wir sehen, dass Männer in Deutschland gar nicht mehr wissen, wie man mit Gewalt umgeht", sagte der Historiker und Autor ("Räume der Gewalt") am Donnerstagabend beim Philosophie-Festival Phil.Cologne in Köln. "Gottseidank", fügte er hinzu.

Deutsche Männer vertrauten auf den Staat. In einer Situation wie der Silvesternacht mache ein solches Verhalten natürlich sehr hilflos. Wenn der Staat sein Gewaltmonopol dann nicht behaupte, erschüttere dies das Vertrauen der Bürger massiv.

"Übergriffe haben nichts mit Islam zu tun"

Baberowski sagte, die Kölner Übergriffe hätten nichts mit dem Islam zu tun, wohl aber mit der Situation in den Flüchtlingslagern. In diesen Lagern sei der Staat abwesend. Kleine organisierte Männergruppen übernähmen dort das Kommando. Als diese Gruppen in der Silvesternacht auf die Domplatte gekommen seien, hätten sie dies ebenfalls als rechtsfreien Raum betrachtet. "Diese Leute hätte man sofort ins Gefängnis bringen müssen, dann hätte man was fürs Leben gelernt", sagte Baberowski.

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tkr / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(