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stern-Interview: Jörg Kachelmann ist heute vorsichtig bei der Begegnung mit Frauen

Jörg Kachelmann hat vor Gericht gegen seine Ex-Geliebte gewonnen. Mit dem stern sprach der frühere Wettermoderator über seinen Umgang mit Frauen, Menschenjagd und ein unbehagliches Gefühl.

Jörg Kachelmann Ende September im Verhandlungssaal des Oberlandesgerichts in Frankfurt am Main

Seine Ex-Geliebte muss Schadenersatz zahlen: Jörg Kachelmann Ende September im Verhandlungssaal des Oberlandesgerichts in Frankfurt am Main.

Der Wetterexperte Jörg Kachelmann leidet bis heute unter den Folgen des Vergewaltigungsvorwurfs durch seine frühere Geliebte Claudia D. vor sechs Jahren und seine damals vier Monate dauernde Untersuchungshaft.  In der aktuellen Ausgabe des "stern"  schildert er in einem Interview: "Geblieben ist, dass ich ein unbehagliches Gefühl habe, wenn viele Menschen auf mich zukommen. Wahrscheinlich eine Folge der Jagdszenen, als Fotografen auf das Auto meiner Anwältin einstürzten, wenn sie mich in die Gerichtstiefgarage fuhr."

Kachelmann, der 2011 vom Landgericht Mannheim freigesprochen wurde, weil eine Vergewaltigung nicht bewiesen werden konnte, hatte jetzt von seiner früheren Geliebten Schadenersatz gefordert. Das Frankfurter Oberlandesgericht gab ihm Recht: Die Frau habe "wissentlich eine unwahre Strafanzeige erstattet".

Vorsichtsmaßnahmen im Alltag

Kachelmann betont, er halte Vergewaltigung für "ein schreckliches Verbrechen", das harte Strafen verdiene. Es gebe aber auch "Männer, die zu Unrecht wegen Vergewaltigung verurteilt wurden und die daran zerbrachen oder sogar starben, während man die angeblichen Opfer bedauert hat."

Er selbst habe sich gewisse Vorsichtsmaßnahmen im Alltag angewöhnt: "Ich im Aufzug, der hält, Frau will rein, bedeutet: ich raus. Ich lasse die Türen offen, wenn ich mich mit einer Frau in einem Zimmer aufhalte. Sicher ist sicher."

Kachelmann, der seit 2011 verheiratet ist und mit seiner Frau Miriam einen kleinen Sohn hat, sagt, das Oberlandesgericht Frankfurt habe ihm "das Vertrauen in die Justiz zurück gegeben."


Nina Poelchau
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(