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Johannes Strassmann: Deutscher Poker-Profi vermutlich tot

Der deutsche Poker-Profi Johannes Strassmann wird seit dem 22. Juni vermisst. Nun hat die slowenische Polizei eine Wasserleiche geborgen. Vermutlich ist es der 29-Jährige.

Der deutsche Pokerspieler Johannes Strassmann wird seit Tagen vermisst

Der deutsche Pokerspieler Johannes Strassmann wird seit Tagen vermisst

Er spielt um hunderttausende Euro, ist einer der besten Pokerspieler Europas: Der deutsche Johannes Strassmann verdient seinen Lebensunterhalt mit Pokern - und das sehr gut. Doch jetzt ist der Pokerstar in Slowenien verschwunden. Seit dem 22. Juni sucht die Polizei in der Hauptstadt Ljubljana nach dem 29-Jährigen. Am Freitag bestätigte eine Polizeisprecherin gegenüber der DPA, dass eine männliche Leiche aus dem Fluss Ljubljanica geborgen wurde. Offenbar ist es Strassmann. Laut "Bild" hat ein DNA-Abgleich mit der Schwester des Vermissten bestätigt, dass es sich dabei um Strassmann handelt.

Der österreichische "Kurier" berichtete, dass mit Booten und Hubschraubern nach Strassmann gesucht worden sei, zudem sind für Hinweise auf sein Verbleiben 10.000 Euro ausgesetzt. Zuletzt waren aufgrund starker Regenfälle Flüsse in Ljubljana zu reißenden Strömen angeschwollen.

Auch Freunde beteiligen sich an der Suche und haben auf Facebook eine Gruppe gegründet "Missing Johannes Strassmann", um dort Hinweise zu dem mysteriösen Verschwinden zu sammeln.

Hunderttausende Euro pro Spiel

Viel ist über den Aufenthalt Strassmanns in Slowenien nicht bekannt. Laut "pokernews.de" war er dort auf der Zwischenreise mit Freunden. Ziel war eigentlich die kroatische Küste. Doch in Ljubljana wollte der Poker-Profi sich zuvor noch mit einer Gruppe lokaler High-Stakes-Spieler treffen. Bei solchen High-Stakes-Spielen geht es um einiges. Es werden Hunderttausende Euro gesetzt. Summen, die implizieren, dass darüber nicht gesprochen wird. So auch Michael Keiner, ebenfalls professioneller Pokerspieler zum "Kurier": "Gespielt wird in Hinterzimmern von Russland bis Dubai. Manchmal war ich froh, dass ich da lebend rausgekommen bin."

Ob Strassmann nach so einem Spiel überfallen wurde, er abgetaucht ist oder ihm etwas anderes zugestoßen ist, lässt sich nicht sagen. Doch Geldprobleme dürften nicht die Ursache gewesen sein. Erst im Juni soll er innerhalb einer Woche 200.000 Euro gewonnen haben.

Und auch im Vorfeld hat der Bonner, der in Wien wohnt, genug Geld verdient. Er gründete die Pokerschule "CardCoaches" und unterrichtet andere Pokerspieler. So auch Poker-Star Pius Heinz, der mit Strassmanns Hilfe Pokerweltmeister wurde.

Stephanie Beisch
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.