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Junge missbraucht: Gefängnisarzt verschrieb Kinderschänder Viagra

Ein aufsehenerregender Prozess ist in Frankreich zu Ende gegangen: Ein 63-Jähriger muss für 30 Jahre hinter Gitter, weil er erneut ein Kind missbraucht hat. Am Ende seiner letzten Haft hatte ihm ein Gefängnisarzt trotz seiner sexuellen Neigungen das Potenzmittel Viagra verschrieben.

Francis E. saß die Hälfte seines Lebens wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern hinter Gittern. Dennoch verschrieb ihm der Gefängnisarzt kurz vor seiner letzten Haftentlassung das Potenzmittel Viagra. Francis E. verging sich in Freiheit erneut an einem Kind. Dafür muss er erneut in den Knast - für 30 Jahre. Ein Gericht im nordfranzösischen Douai verurteilte den 63-Jährigen mit französischer und belgischer Staatsangehörigkeit am Freitag wegen Vergewaltigung eines fünf Jahre alten Jungen.

Eingesperrt, betäubt, missbraucht

Der Fall hat in Frankreich für viel Aufsehen gesorgt: Nur sechs Wochen nach seiner Entlassung im Juni 2007 hatte Francis E. den kleinen Enis entführt, in eine Garage gesperrt und mit Medikamenten betäubt, bevor er sich an dem Jungen verging. Bei dem Mann entdeckte die Polizei später eine angebrochene Packung Viagra, die er trotz seiner Vorgeschichte noch im Gefängnis verschrieben bekommen hatte.

"Ich bin kein guter Mensch"

Französischen Medien zufolge sei Francis E. von Anfang an geständig gewesen. Er sei nicht gegen seine sexuellen Impulse angekommen. Die Potenzpille habe er nur deshalb bekommen, weil er dem Arzt gesagt habe, er wolle mit einer Frau schlafen. "Ich bin kein guter Mensch. Ich habe Enis wehgetan und seinem Vater. Ich verlange kein Mitleid, sondern will nur, dass man mich menschlich behandelt", sagte der 63-Jährige. Er gilt als "unheilbar" und nicht mehr "resozialisierbar" und soll selbst als Kind missbraucht worden sein.

Sarkozy um Kastration gebeten

Francis E. hatte 2004 eine Sterilisierungsbehandlung begonnen, aber wieder abgebrochen. Kurz vor Prozessbeginn schrieb er einen Brief an Frankreichs Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, in dem er um eine chirurgische Kastration bat, die in Frankreich verboten ist. In Frankreich wird derzeit im Umgang mit Kinderschändern die Frage nach der sogenannten chemischen Kastration gestellt.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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