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Kachelmann-Prozess: "Feindbilder" Schwarzer, Seidler und der Burda-Verlag

Alice Schwarzer, der Therapeut des mutmaßlichen Opfers und der Burda-Verlag - sie bleiben im Visier von Jörg Kachelmanns Verteidigung. Die Öffentlichkeit bleibt bei dem Prozess weiter außen vor.

Im Vergewaltigungsprozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann bleibt die Verteidigung mit Attacken gegen den Burda-Verlag und den Trauma-Experten Günter Seidler auf Konfrontationskurs. Kachelmanns Anwalt Johann Schwenn beantragte am Mittwoch, eine langjährige Ex-Freundin des Wettermoderators, die sich in der "Bunten" geäußert hatte, solle offenlegen, wie viel Geld sie vom Burda-Verlag erhalten habe. Andernfalls wolle er auf seinen Antrag zur Durchsuchung von Redaktionen zurückkommen.

Der Burda-Verlag verwies auf seine Stellungnahme vom 8. Dezember. Damals hatte "Bunte"-Chefredakteurin Patricia Riekel erklärt: "Nur weil einem Anwalt die Berichterstattung über seinen Mandanten nicht gefällt, kann er nicht gleich eine Redaktion stürmen lassen. Diese Forderung ist ein Angriff auf die unabhängige Presse und entbehrt jeglicher juristischer Grundlage. "Bunte" hält sich selbstverständlich an die journalistische Sorgfaltspflicht."

Schwenn sagte vor dem Mannheimer Landgericht, die Verteidigung müsse annehmen, dass die Frau eine Art Koordinatorenrolle gegenüber den anderen ehemaligen Geliebten Kachelmanns übernommen habe. Das dürfte Burda viel wert gewesen sein. Schwenn hatte schon einmal erfolglos beantragt, die Redaktion bei den Burda-Zeitschriften "Focus" und "Bunte" zu durchsuchen. Er wirft den Blättern vor, sie würden versuchen, das Verfahren zum Nachteil Kachelmanns zu beeinflussen.

Der Anwalt wollte am Mittwoch offenbar weitere Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Trauma-Experten Seidler schüren, der das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer als Therapeut betreut. Schwenn beantragte, den Verteidiger der Ex-Geliebten als Zeugen zu vernehmen. Er bezweifelt, dass der Anwalt Seidler tatsächlich von Sorgen des Oberlandesgerichts Karlsruhe um die Frau berichtet hat, nachdem das Gericht am 29. Juli den Haftbefehl gegen Kachelmann aufgehoben hatte. Es gehe um "das Vermögen Seidlers, Wahrgenommenes und Fantasievorstellung zu trennen", sagte Schwenn.

Um die "Aussageehrlichkeit" Seidlers geht es laut Schwenn bei der Frage nach den Kontakten zwischen dem Therapeuten und der Journalistin und Feministin Alice Schwarzer. Seidler hatte ausgesagt, er habe mit Schwarzer nicht über den Prozess gesprochen. Schwenn vermutet aufgrund von Schwarzers Berichten für die "Bild"-Zeitung das Gegenteil. Bei einem wenige Minuten dauernden Auftritt als Zeugin vor zwei Wochen hatte Schwarzer die Aussage verweigert. Schwenn hatte die Vernehmung Schwarzers beantragt.

Seidler vertritt die These, Erinnerungslücken des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers seien auf eine Traumatisierung zurückzuführen. Diese Erklärung für die lückenhaften Angaben der Frau ist zwischen Verteidigung und Anklage umstritten. Die 37-Jährige hatte Kachelmann angezeigt. Sie wirft ihm vor, sie mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Kachelmann bestreitet die Vorwürfe.

Die Öffentlichkeit wurde am Mittwoch erneut von der Verhandlung ausgeschlossen. Das Gericht begutachtete Videoaufzeichnungen der Vernehmung einer Ex-Geliebten Kachelmanns in der Schweiz. Sie hatte sich geweigert, vor einem deutschen Gericht auszusagen. Details aus der nichtöffentlichen Vernehmung in Zürich wurden nicht bekannt.

Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt. Dann soll ein Sachverständiger gehört werden, der ein Gutachten zu den Thesen Seidlers verfasst hat.

Friederike Marx, DPA / DPA
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