VG-Wort Pixel

Kachelmann-Prozess Frauenärztin im Zeugenstand


Der Kachelmann-Prozess geht in die 15. Runde. Eine Frauenärztin der Heidelberger Frauenklinik hat am Mittwoch vor dem Mannheimer Landgericht ausgesagt. Die Gynäkologin hatte Jörg Kachelmanns Ex-Freundin am Tag nach der mutmaßlichen Vergewaltigung untersucht. Ihr Befund: Blutergüsse an den Oberschenkeln, eine "Kratzspur" am Hals, keine Unterleibsverletzungen.

Mit der Vernehmung einer Gynäkologin ist der Prozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann am Mittwoch fortgesetzt worden.

Die Frauenärztin hatte Kachelmanns Ex-Freundin am Morgen nach der mutmaßlichen Vergewaltigung untersucht. Die Frau beschuldigt Kachelmann vor, er habe sie mit einem Messer bedroht und vergewaltigt. Der 52-jährige Schweizer bestreitet die Tat.

Wie die Gynäkologin der Heidelberger Frauenklinik sagte, habe die Patientin am Morgen nach der mutmaßlichen Tat beginnende Hämatome an beiden Oberschenkeln gehabt. Ähnliche Verletzungen, so berichtete die Ärztin, habe sie auch schon bei einem anderen Vergewaltigungsopfer gesehen.

Außerdem sei eine Verletzung am Hals - "vergleichbar mit einer Kratzspur" - erkennbar gewesen. Die Patientin sei "sehr ruhig und gefasst gewesen". Sie habe weder den Namen des mutmaßlichen Täters noch Genaueres zum möglichen Tathergang berichtet. Die Patientin habe lediglich gesagt, dass es am Abend Streit mit ihrem Freund gegeben habe und er sie gegen 2.00 Uhr vergewaltigt und mit einem Messer bedroht habe. Bei den Untersuchungen des Unterleibs seien ihr keine Verletzungen aufgefallen, sagte die Ärztin vor dem Mannheimer Landgericht.

APN APN

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker