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Kachelmann-Prozess geht weiter: Weitere Aussage seiner Freundin erwartet

Vor dem Landgericht Mannheim hat am Vormittag der fünfte Verhandlungstag im Prozess gegen den Fernsehmoderator Jörg Kachelmann begonnen. Für den Vormittag sind Vernehmungen mehrerer Polizeibeamter und des Haftrichters vorgesehen.

Der Vergewaltigungsprozess gegen den TV-Moderator Jörg Kachelmann wird heute vor dem Landgericht Mannheim mit der Vernehmung von drei Polizeibeamten fortgesetzt. Am fünften Verhandlungstag soll auch der Haftrichter aussagen, der den 52-jährigen Wettermoderator nach seiner Verhaftung als erster vernahm.

Am späten Mittwochnachmittag muss die Öffentlichkeit erneut mit dem Ausschluss rechnen. Denn dann soll die Zeugenvernehmung der Studentin fortgesetzt werden, die Kachelmann kurz vor seiner Verhaftung am Frankfurter Flughafen abholte. Wie bei ihrer ersten Vernehmung wird die Öffentlichkeit auch bei der Fortsetzung voraussichtlich ausgeschlossen. Das Gericht erwartet von der Vernehmung der Freundinnen Kachelmanns Aufschluss über sein Verhalten in den Beziehungen. Im Laufe des Prozesses sollen noch neun weitere Frauen aussagen.

Der Schweizer ist wegen schwerer Vergewaltigung und Körperverletzung angeklagt, bestreitet jedoch die Tat. Er selbst schweigt im Prozess. Seine Verteidiger gehen jedoch von einer Falschanschuldigung seiner langjährigen Freundin aus, die von seiner Untreue erfahren und ihn deshalb in der Nacht vom 9. Februar zur Rede gestellt habe. Die Trennung sei einvernehmlich vollzogen worden.

Die Hauptbelastungszeugin wirft ihm dagegen Vergewaltigung und Bedrohung mit einem Messer vor. Sie soll erst am 13. Oktober in den Zeugenstand treten. Die späte Vernehmung des mutmaßlichen Opfers begründet das Gericht mit Zeitproblemen eines Gutachters, der die Glaubhaftigkeit ihrer Aussage beurteilen soll und deshalb im Gericht anwesend sein muss.

Entscheiden muss die Strafkammer auch noch über den Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft gegen einen von Kachelmann benannten medizinischen Gutachter. Nach Ansicht der Anklage hat er sich vorschnell auf eine Selbstverletzung des möglichen Vergewaltigungsopfers festgelegt-

APN/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?