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Kachelmann-Prozess Gericht überprüft Aussage des mutmaßlichen Opfers


Am letzten Prozesstag vor der Winterpause steht die Aussage des mutmaßlichen Opfers von Jörg Kachelmann im Mittelpunkt. Eine Kriminalbeamtin berichtet von der Vernehmung der 37-Jährigen kurz nach der angeblichen Vergewaltigung.

Einen Tag nach der Entlastung von Jörg Kachelmann durch einen DNA-Gutachter steht die Aussage seines mutmaßlichen Opfers im Mittelpunkt des Vergewaltigungsprozesses. Am letzten Gerichtstermin vor der Winterpause wird eine Kriminalbeamtin gehört, die die 37-jährige Ex-Geliebte kurz nach der angeblichen Tat vernommen hatte.

Stimmt die Aussage überein?

Das Gericht will unter anderem prüfen, inwieweit die damaligen Angaben mit der Aussage der 37-Jährigen vor Gericht übereinstimmen. Für die Vernehmung der Polizistin wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen, da es hierbei um Vorgänge aus dem Intimbereich geht.

Der Verteidiger Kachelmanns, Johann Schwenn, befürwortete den Ausschluss soweit es um die Schilderung der angeblichen Vergewaltigung geht. Bezüglich der weiteren Umstände solle die Öffentlichkeit jedoch wieder zur Verhandlung zugelassen werden.

Weiterer Zeuge am Nachmittag

Am Dienstagnachmittag will die 5. Große Strafkammer noch einen weiteren Polizeizeugen vernehmen, bevor der Prozess bis Mitte Januar 2011 unterbrochen wird. Kachelmann muss sich seit dem 6. September wegen besonders schwerer Vergewaltigung verantworten. Er bestreitet die Tat, seine Verteidigung spricht von einer gezielten Falschanschuldigung der langjährigen Ex-Freundin. Der Prozess wird voraussichtlich bis Ende März dauern.

fw/DPA/DAPD DPA

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