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Kachelmann-Prozess: Rechtsmediziner bringt keine Klarheit

Im Kachelmann-Prozess konnte der Rechtsmediziner Rainer Mattern dem Landgericht Mannheim heute keine Gewissheit darüber verschaffen, ob die Verletzungen der Ex-Geliebten mit dem angeblichen Tathergang übereinstimmen.

Weder-noch im Vergewaltigungsprozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann: Ein Rechtsmediziner, der das mutmaßliche Opfer zuerst untersucht hatte, hat dem Landgericht Mannheim am Dienstag nicht die erhoffte Klarheit gebracht.

"Ich kann weder nachweisen, dass der Angeklagte der Nebenklägerin die Verletzungen beigebracht hat noch kann ich nachweisen, dass sich die Nebenklägerin die Verletzungen selbst beigebracht hat", sagte der Leiter des Rechtsmedizinischen Instituts an der Universität Heidelberg, Professor Rainer Mattern, vor dem Landgericht Mannheim.

Kachelmann soll seine ehemalige Geliebte mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben. Dabei hat er sie nach Darstellung der Frau unter anderem am Hals und den Oberschenkeln verletzt. Kachelmann bestreitet die Vorwürfe. Mattern hatte die Frau am Tag nach der mutmaßlichen Tat untersucht.

DPA / DPA