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USA: Amoklauf in Nordkalifornien - fünf Menschen sterben

Bluttat in einem winzigen Nest in Kalifornien: Fünf Menschen starben bei einer Schießerei nahe einer Grundschule, darunter der Täter. Der Hintergrund der Tat ist bisher unklar.

Abgesperrte Straße in Nordkalifornien: Fünf Tote bei Schießerei nahe Grundschule

Die Straße in den nordkalifornischen Flecken Rancho Tehama ist abgesperrt. Nahe der Schule des Ortes starben fünf Menschen bei einer Schießerei.

Ein Mann hat in einer kleinen Ortschaft in Nordkalifornien das Feuer eröffnet und vier Menschen getötet. Der mutmaßliche Schütze habe an verschiedenen Stellen die Schüsse abgegeben, darunter auch an einer Schule im Bezirk Tehama County und auf einer Straße, teilten die Behörden mit. Dem Polizisten Phil Johnston zufolge wurde der Angreifer nach dem Amoklauf in einem Auto von zwei Polizisten erschossen.

Wie eine Mitarbeiterin des Schulbezirks dem "San Francisco Chronicle" mitteilte, gab es an der Schule Verletzte, aber keine Toten. Mindestens zehn Menschen wurden in Krankenhäuser gebracht, darunter zwei Kinder.

Tatverdächtiger soll Laster gestohlen haben

Der Tatverdächtige, nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein 43-jähriger Mann, habe in der kleinen Ortschaft nahe Red Bluff wahllos um sich geschossen, hieß es. Er soll auch einen Kleinlaster und ein weiteres Fahrzeug gestohlen haben und damit durch den Ort gefahren sein. Ein Augenzeuge, der gerade seine Kinder zur Schule fuhr, berichtete, dass ein vor ihm fahrendes Auto von Kugeln getroffen wurde. Bei der Polizei waren ab mehrere Notrufe eingegangen.

Nach Polizeiangaben hatte der Schütze drei Waffen bei sich. Über die Identität des Mannes machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Man gehe Berichten über häusliche Gewalt nach, hieß es. Ein Anwohner sagte US-Medien, dass der Schütze sein Nachbar gewesen sei. Der Mann habe oft mit Waffen hantiert und Leute in der Nachbarschaft drangsaliert.

Erst kürzlich hatte ein 26-jähriger Mann in Texas ein Blutbad angerichtet. Bei dem Massaker in einer Kirche tötete er 26 Menschen, darunter auch viele Kinder.

nik/AFP
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