Kanada Im Bus erstochen und enthauptet


Ein bizarres Verbrechen schockt Kanada: In einem Reisebus hat ein Passagier seinen schlafenden Sitznachbarn erstochen und ihm anschließend den Kopf abgeschnitten. Erst nach der Tat konnten der Busfahrer und ein Mitreisender den Täter überwältigen.

Vor den Augen entsetzter Mitreisender ist in Kanada ein junger Mann in einem Reisebus von einem Unbekannten erstochen und enthauptet worden. Zeugenberichten zufolge saß der junge Mann in der Nacht zum Donnerstag schlafend am Fenster, als der Nachbar plötzlich ein Messer zog. Ein Augenzeuge, Garnet Caton, sagte, der Täter habe 40 bis 50 Mal auf das Opfer eingestochen und anschließend mit einem großen Messer dessen Kopf abgetrennt. Nach der Bluttat sei der Mann ruhig nach vorne gekommen und habe den abgetrennten Kopf vorgezeigt.

Die Passagiere flohen einem Bericht der "Winnipeg Free Press" zufolge in Panik aus dem Bus, nachdem das Fahrzeug angehalten hatte.

Das Opfer war den Zeugenberichten zufolge ein etwa 20 Jahre alter kanadischer Bürger in Hip-Hop-Kleidung. "Er hat nichts getan, was den anderen provozieren konnte", sagte der Mitreisende Caton (36) dem Blatt. "Der Typ zog einfach sein Messer und stach auf ihn ein, fing an, wie verrückt zuzustechen und schnitt ihm den Kopf ab." Er glaube nicht, dass der Mann das Opfer gekannt habe.

Der Bus war von Edmonton (Provinz Alberta) nach Winnipeg (Manitoba) unterwegs und hatte bei dem Zwischenfall noch etwa eine Dreiviertelstunde bis zum Ziel. Der Busfahrer und ein Lastwagenfahrer konnten den Täter im Bus festhalten, bis die Polizei eintraf. Die Polizei nahm den Gewalttäter fest. Angaben zu seiner Identität machte sie nicht.

Im dem Bus befanden sich nach Angaben des Unternehmens Greyhound 37 Passagiere und der Fahrer. Eine Sprecherin des Reiseunternehmens Greyhound bestätigte, dass es einen Zwischenfall gegeben habe, nannte aber keine Einzelheiten.

DPA DPA

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