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Drogenimport nach Australien: Kanadierinnen schmuggeln Kokain für 13 Millionen per Kreuzfahrtschiff

Sieben Wochen Kreuzfahrt und einen Koffer voller Schnee in der Kabine: Zwei Kanadierinnen haben ihre Ferien mit deren Finanzierung verknüpft. Inzwischen bekannten sich beide schuldig.

Mélina Roberge und Isabelle Lagacé haben ihre Drogen-Kreuzfahrt auf Instagram wie eine Urlaubsreise begleitet

Mélina Roberge und Isabelle Lagacé haben ihre Drogen-Kreuzfahrt auf Instagram wie eine Urlaubsreise begleitet

Getty Images

Der Sommer 2016 sah für Melina Roberge, 24, und Isabelle Lagacé, 30, eine Reise vor, wie manche sie einmal im Leben gern machen würden. Eine siebenwöchige Kreuzfahrt mit der "Sea Princess", die in Southampton, England, beginnt und über Irland, die USA, Kanada, Neuseeland und Südamerika bis nach Australien führt.

Als das Schiff am 28. August in den Hafen von Sydney einlief, endete die Traumreise jedoch mit der Festnahme der beiden Frauen und des 64-jährigen Andre Tamine, der ebenfalls mit von der Partie war: Spürhunde fanden insgesamt 95 Kilogramm Kokain in ihren Kabinen, 35 bei den Frauen, 60 bei Tamine – nach Behördenangaben im Wert von 21 Millionen Australischen Dollar, gut 13 Millionen Euro. Es handelte sich um die größte Menge, die in Australien je auf einem Passagierschiff beschlagnahmt worden ist.

Urlaubsreise als Tarnung

In den sozialen Medien hatten Roberge und Lagacé ihren siebenwöchigen Trip mit Bildern begleitet, die nach außen wie harmlose Urlaubsfotos wirkten, berichtet die BBC. Wie die beiden genau mit Tamine zusammenhingen, war zunächst unklar, doch die Behörden brachten alle drei mit einem gut organisierten Syndikat in Verbindung. Sie wurden daher "des Imports einer gewerblichen Menge von Kokain" angeklagt, wofür ihnen eine lebenslange Freiheitsstrafe drohte. 

Lagacé bekannte sich zu ihrer Rolle im Schmuggel der Drogen. Sie gab vor Gericht an, dem Transport des Kokains zugestimmt zu haben, um 20.000 Dollar Schulden tilgen zu können. Im November wurde sie zu einer Gefängnisstrafe zwischen 4,5 und 7,5 Jahren verurteilt. "Es schmerzt mich zu wissen, dass ich die wichtigsten Jahre meines Lebens als Frau im Gefängnis verbringen werde", hatte Lagacé unter Eid erklärt, "ich bereue es und bin wütend auf mich selbst, dass ich mich auf Menschen eingelassen habe, die Teil eines schmutzigen, schmutzigen Drogenhandels sind." 2021 wird die Strafe zur Bewährung ausgesetzt.

Taktikwechsel

Roberge und Tamine hatten ihre Beteiligung an dem Verbrechen zunächst geleugnet: Kurz nach der Verhaftung gaben sie vor Gericht an, nichts von dem Drogentransport gewusst zu haben. Ende der vergangenen Woche änderten die beiden jedoch ihre Taktik: Sie bekannten sich schuldig.

Die Prozesse für Roberge und Tamine finden im Laufe dieses Jahres statt.

bal
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.