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Ermittlungen nach Tötungsdelikt bei Kiel: Wer erschoss die dreifache Mutter? Ermittler bitten um Hilfe aus der Bevölkerung

In der Silvesternacht sackt eine 39-Jährige in Schönberg bei Kiel plötzlich zusammen und stirbt – wie sich kurz darauf herausstellt, wurde sie erschossen. Staatsanwaltschaft und Polizei weiten ihre Ermittlungen aus und bitten um Hilfe aus der Bevölkerung.

Polizeibeamte in Schönberg bei Kiel, nachdem eine 39-jährige Mutter dort in der Silvesternacht getötet wurde

Die Polizei tappt nach dem Tod einer 39-jährigen Mutter in der Silvesternacht in Schönberg bei Kiel noch im Dunkeln

DPA

Nach dem Tod einer 39-jährigen Dreifachmutter aus Schönberg im Kreis Plön bei Kiel setzt die Staatsanwaltschaft für Hinweise auf den Täter eine Belohnung von 3000 Euro aus.

Die Frau war in der Silvesternacht zwischen 0 Uhr und 0.30 Uhr vor den Augen ihres Mannes und ihrer drei Kinder beim Feiern in einer Reihenhaussiedlung plötzlich mit einer blutenden Kopfwunde zusammengesackt und kurz darauf im Krankenhaus gestorben. Bei der Obduktion der Leiche entdeckten Rechtsmediziner Metallsplitter im Kopf der Toten, die später als Teile eines Projektils identifiziert wurden.

Wer hat Silvester in Schönberg bei Kiel gefeiert?

Parallel zur Auslobung der Belohnung veröffentlichten die Ermittler einen erneuten Zeugenaufruf. "Wir rufen sämtliche Personen, die Silvester im sogenannten Schönberger Dichterviertel verbracht haben, auf, sich bei uns zu melden", sagte ein Polizeisprecher dem stern. Auch Feiernde, die keine verdächtigen Beobachtungen gemacht haben, seien wichtig. "Es geht uns darum, möglichst den gesamten Verlauf des Abends und der Nacht in dem Gebiet zu rekonstruieren." Das "Dichterviertel" in der 6.000-Einwohnergemeinde an der Ostsee umfasst den Bereich zwischen Bahnhofstraße, Große Mühlenstraße und Probsteier Allee und ist in erster Linie von Reihen- und Einzelhausbebauung geprägt.

Für die Beamten ist der Tod der 39-Jährigen weiterhin ein Rätsel. Sie kennen bislang kein Motiv für einen möglicherweise gezielten Schuss, aber auch eine abgeprallte Kugel gilt in Ermittlerkreisen als unwahrscheinlich. In den vergangenen Tagen haben Polizisten bereits zahlreiche Anwohner befragt, Spuren gesichert und den Tatort mit 3D-Technik vermessen. Die Arbeit der Ermittler wurde dadurch erschwert, dass in der Siedlung nach der Silvesternacht gefegt und aufgeräumt wurde.

Spendenaktion für Familie

Die Getötete hinterlässt einen Ehemann und drei Kinder, eine siebenjährige Tochter und einjährige Zwillinge. Die Lokalzeitung "Kieler Nachrichten" hat in Absprache mit der Gemeinde eine Spendenaktion für die Hinterbliebenen gestartet. "Man fragt sich: Wie konnte das passieren? Dass da eine junge Familie auseinandergerissen wurde, ist besonders tragisch. Jeder kann sich vorstellen, wie es ist, seine Mutter oder seine Frau zu verlieren", sagte Peter Kokocinski, der Bürgermeister der Gemeinde, dem Blatt. "Wir begrüßen diese Initiative, denn das Bedürfnis zu helfen ist sehr groß."

Der Fall aus Schönberg bei Kiel weckt Erinnerungen an den Jahreswechsel 2015/2016. Damals hatte ein 54-Jähriger im Dorf Unterschleichach in Unterfranken mit einem Revolver in die Nacht geschossen und ein elfjähriges Mädchen tödlich verletzt. Der Schütze soll sich vom Lärm der Feiernden gestört gefühlt und daher zur Waffe gegriffen haben. Das Landgericht Bamberg verurteilte ihn zu über zwölf Jahren Haft wegen Mordes.

Staatsanwaltschaft und Kripo Kiel haben ein Hinweisportal im Internet geschaltet. Personen, die in der Silvesternacht Video- oder Fotoaufnahmen im Bereich Schönberg, insbesondere im "Dichterviertel" (Goethestraße, Schillerstraße Hebbelstraße, Herderstraße, Uhlandstraße und Probsteier Platz), gemacht haben, werden gebeten, diese unter dem Stichwort "Silvester Schönberg" hochzuladen. Unter der Rufnummer (0431) 1603333 ist ein Hinweistelefon für Zeugen eingerichtet.

Scheveningen: Feuertornado beendet Silvester-Party

Quellen: Polizeidirektion Kiel I, Polizeidirektion Kiel II, Polizeidirektion Kiel III"Kieler Nachrichten"

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
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