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Ermordete Kim Wall: Kopf und Gliedmaßen verschwunden: Polizei durchsucht U-Boot nach Hohlräumen

Der Erfinder Peter Madsen steht im Verdacht, die Journalistin Kim Wall getötet und ihre Leiche zerstückelt zu haben. Nun sucht die Polizei in Kopenhagen sein U-Boot nach Hohlräumen ab. Sie hofft, Spuren des Verbrechens zu finden.

Fall Kim Wall: Polizisten inspizieren das U-Boot "Nautilus".

Polizisten inspizieren das U-Boot "Nautilus". Der Besitzer hat ausgesagt, die Journalistin Kim Wall sei durch ein Unglück an Bord ums Leben gekommen.

Die in Kopenhagen hat begonnen, das U-Boot "Nautilus" mit einem Scanner abzusuchen. Das geschehe aufgrund zahlreicher Hinweise, dass U-Boote im Allgemeinen und konkret das des Erfinders Peter Madsen über Hohlräume verfügten, hieß es in einer Mitteilung der Polizei vom Dienstag. Gesucht werde nach Spuren eines Verbrechens und einer möglichen Tatwaffe. Man habe aber keine konkreten Hinweise darauf, dass etwas in dem U-Boot verborgen sei.

Der Däne Peter Madsen hatte ausgesagt, dass die schwedische Journalistin an Bord der "Nautilus" ums Leben kam. Wie, ist nicht bekannt. Der Torso ihrer Leiche war später südlich von Kopenhagen angeschwemmt worden, von ihren Gliedmaßen, ihrem Kopf und ihrer Kleidung fehlt jede Spur. Mit Spezialhunden, die auch im Wasser Witterung aufnehmen können, sollte am Dienstag und am Mittwoch die Køge-Bucht abgesucht werden. Dort war das U-Boot am 11. August gesunken.

Haftverlängerung für Madsen

Gegen Peter Madsen wird wegen Mordes und Leichenschändung ermittelt. Wie ein Polizeisprecher am vergangenen Donnerstag bestätigte, werde die Staatsanwaltschaft aufgrund des starken Verdachts nach Ablauf der Untersuchungshaft am 5. September eine Haftverlängerung wegen dieser Vorwürfe beantragen.

ivi/DPA