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U-Boot-Drama: Tüftler Peter Madsen bestreitet Mord an Kim Wall

Peter Madsen hat die Ermordung der schwedischen Journalistin Kim Wall bestritten. In dem gesunkenen U-Boot des dänischen Tüftlers wurden Blutspuren der Reporterin gefunden. Der Verdacht gegen Madsen erhärtet sich.

Journalistin Kim Wall wurde tagelang vermisst

Der dänische Tüftler Peter Madsen hat die Ermordung der schwedischen Reporterin Kim Wall bestritten, deren Torso nach einer gemeinsamen Fahrt mit Madsens U-Boot "UC3 Nautilus" aufgefunden wurde. "Der Verdächtige bestreitet Totschlag und Schändung einer Leiche", erklärte die Polizei in Kopenhagen am Freitag. Bislang ist Madsen unter dem Vorwurf fahrlässiger Tötung in Untersuchungshaft, allerdings kündigte der Kopenhagener Sonder-Staatsanwalt Jakob Buch-Jepsen am Donnerstag an, dass eine Strafverfolgung wegen Mordes erfolgen solle.

Peter Madsen steht 2008 in seinem U-Boot "Nautilus"

Peter Madsen 2008 in seinem U-Boot: Die im Privatbesitz befindliche "Nautilus" geht neun Jahre später vor der Küste von Kopenhagen unter

Mord an Kim Wall? Tüftler Madsen im Verdacht

Die Verdachtsmomente gegen Madsen erhärteten sich, nachdem die Ermittler am Mittwoch bestätigten, dass es sich bei einem im Meer gefundenen Torso um einen Teil von Walls Leiche handelt. In dem gesunkenen U-Boot wurden Blutspuren der Reporterin gefunden, ihre Leiche wurde nach Angaben der Ermittler gezielt zerstückelt. Madsen sagte aus, Wall sei durch einen Unfall ums Leben gekommen, er habe ihre Leiche in der Ostsee versenkt. Die Behörden ordneten eine psychiatrische Untersuchung Madsens an.

Wall war am 10. August mit Madsen und dessen U-Boot in See gestochen. Sie wollte eine Reportage über den U-Boot-Bauer schreiben. Als sie nicht wie vorgesehen nach Hause kam, meldete ihr Freund sie als vermisst. Am selben Tag wie Wall verschwand auch Madsens U-Boot. Die dänischen Streitkräfte orteten die "Nautilus" schließlich rund 50 Kilometer südlich der dänischen Hauptstadt. Madsen wurde gerettet, sein Boot sank. Nach Überzeugung der Ermittler hatte Madsen es absichtlich versenkt.

Herbst: Film über Madsen soll in die Kinos kommen

In den deutschen Kinos soll im Herbst ein Film über den dänischen Erfinder Peter Madsen anlaufen. Der Dokumentarfilm "Amateurs in Space" wurde 2016 vom dänischen Regisseur Max Kestner gedreht. Er handle von den beiden Freunden Peter Madsen und Kristian von Bengtson und ihrem gemeinsamen Kindheitstraum, mit einer selbstgebauten Rakete ins All zu fliegen, teilte die Agentur Greenhouse PR mit.

Der geplante Kinostart am 9. November sei bereits vor einigen Wochen festgelegt worden, sagte eine Sprecherin. Man habe nach den jüngsten Ereignissen nochmals diskutiert, der Verleih wolle aber trotz der "unglücklichen Umstände" an dem Termin festhalten. "Es ist ein spannendes Thema, die Zuschauer können sich eine eigene Meinung über die Person Madsen bilden." In Dänemark war der Film bereits im November 2016 in die Kinos gekommen.

Mutmaßlicher Mörder von Kim Wall: "Amateurs in Space": Doku zeigt besessenen Tüftler Peter Madsen
fs / AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.