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Kinderpornografie-Verdacht: Staatsanwaltschaft fordert Bewährungsstrafe für Tauss

Im Prozess gegen den früheren SPD-Politiker Jörg Tauss wegen des mutmaßlichen Besitzes von Kinderpornografie hat die Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten gefordert.

Im Prozess gegen den früheren SPD-Politiker Jörg Tauss wegen des mutmaßlichen Besitzes von Kinderpornografie hat die Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten gefordert. Ferner solle Tauss 6000 Euro unter anderem an eine Hilfsorganisation für missbrauchte Jungen zahlen, verlangte die Anklage am Donnerstag in ihrem Plädoyer vor dem Landgericht Karlsruhe. Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen an, dass Tauss das bei ihm gefundene kinderpornografische Material zu privaten Zwecken genutzt habe und nicht für eine berufsbedingte Recherche.

Laut Anklage verschaffte sich der frühere Bundestagsabgeordnete zwischen Mai 2007 und Januar 2009 in 102 Fällen überwiegend kinderpornografische Bilder und Videos. Tauss hatte dies mit seiner Arbeit als Abgeordneter gerechtfertigt und angegeben, er habe Erkenntnisse über die Verbreitung von Kinderpornografie für seine politische Arbeit gewinnen wollen.

Die Staatsanwaltschaft wertete dies als Schutzbehauptung. "Es war nicht so, dass Tauss als Robin Hood der Freiheitsrechte durch die Gegend ritt", sagte Staatsanwältin Stephanie Egerer-Uhrig. Die Bewährungsstrafe begründete sie damit, dass Tauss durch das öffentliche Verfahren "bereits erheblich betroffen" sei und sowohl sein Bundestagsmandat als auch seine Reputation verloren habe. Für den Nachmittag wird das Plädoyer der Verteidigung erwartet. Das Urteil soll am Freitag verkündet werden.

AFP / AFP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?