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Kindesmisshandlung: "Sektenguru" bekommt drei Jahre Haft

Ein zwölfjähriger Junge leidet an der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose - doch seine Mutter und ihr Freund enthalten ihm die nötige Behandlung vor. Nun wurde das Paar zu drei Jahren Haft verurteilt.

Zwölf Jahre alt war der Sohn, als die Tragödie begann. Erst mehr als zehn Jahre später stellte er Strafanzeige.

Zwölf Jahre alt war der Sohn, als die Tragödie begann. Erst mehr als zehn Jahre später stellte er Strafanzeige.

Noch heute ist der 27-Jährige schmal und blass. Seit seiner Geburt leidet er an der schweren und unheilbaren Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose. Als er zwölf Jahre alt ist, zieht seine Mutter mit ihren drei Kindern zu ihrem neuen Lebenspartner ins mittelfränkische Lonnerstadt. Er nennt sich einen "Lehrer der zeitlosen Weisheit". Das Paar liebt die Esoterik und glaubt an Wiedergeburt. Von heute auf morgen überlässt die Mutter es ihrem Kind selbst, ob es die dringend nötigen Medikamente nimmt und regelmäßig zum Arzt geht. Ihr Freund sagt dem Jungen sogar, durch Meditation könne die Krankheit geheilt werden.

Am Montag verurteilte das Landgericht Nürnberg-Fürth die 49-Jährige und ihren 55 Jahre alten Freund zu drei Jahren Haft - wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen.

Der Vorsitzende Richter Ulrich Flechtner wirft den Angeklagten ein "Komplettversagen bei der Erziehung" vor. Man könne es einem Kind nicht freistellen, ob es zu einer lebensnotwendigen Behandlung geht. Kein Kind mag Spritzen oder gar Schlimmeres. "Ein minderjähriges Kind muss dazu gebracht werden - zur Not mit Einschaltung der Behörden", sagt Flechtner. "Das verlangt permanentes Sorgen und Motivieren und Kontrollieren des Kindes." Sie hätten immer wieder überprüfen müssen, ob der Junge täglich inhaliert, ob er seine Medikamente für die Verdauung nimmt, ob er genug isst. Denn bei Mukoviszidose verstopft nicht nur die Lunge mit Schleim. Auch die Verdauungsorgane können die Nahrung nicht mehr richtig verarbeiten.

Nötige Behandlung vorenthalten

Trotz der Beteuerungen der Angeklagten, sie hätten immer nur das Beste für die Kinder gewollt und es hätten alle nötigen Medikamente zur Verfügung gestanden, sagt Flechtner: "Die Kammer ist überzeugt, dass ihm die nötige Behandlung vorenthalten wurde." Und das, obwohl die Angeklagten gewusst hätten, wie wichtig sie war. Der Gesundheitszustand des Jungen und seine körperliche Leistungsfähigkeit seien permanent schlechter geworden. Das hätten auch die Lehrer gesehen. Da sei es unvorstellbar, dass die Mutter das nicht merkte. Sie und ihr Freund hätten jedoch die unangenehme Auseinandersetzung mit dem pubertierendem Jugendlichen gescheut.

Obwohl bei der Krankheit kalorienhaltige Nahrung dringend nötig ist, sei der Junge zum Verzicht auf geeignete Nahrung aufgefordert worden, sagt der Richter. In der Zeit von November 1999 bis Dezember 2002 magert der Junge ab, ist am Ende massiv unterernährt. Er wiegt nur noch knapp 30 Kilogramm - 20 Kilo weniger als für seine Größe normal. Dazu komme eine irreparable Schädigung des Lungengewebes. Ohne weitere Behandlung hätte die Krankheit "bald zum Tode geführt", ist die Kammer überzeugt.

Die Behauptung, die Vorwürfe seien allein eine Racheaktion und Verschwörung des leiblichen Vaters des Jungen, sei "völlig absurd", sagt Flechtner.

"Sektenguru von Lonnerstadt"

Zugunsten der Angeklagten berücksichtigt die Kammer beim Strafmaß, dass die Taten mehr als zwölf Jahre her sind, dass es dem Jungen inzwischen besser geht und dass die Angeklagten durch die Berichterstattung in den Medien vorverurteilt und stigmatisiert worden seien. "Das sind ganz erhebliche Beeinträchtigungen, die die Angeklagten erleben mussten." Der 55-Jährige war als "Sektenguru von Lonnerstadt" bekanntgeworden. Seine Zugehörigkeit zu der "Neuen Gruppe der Weltdiener" stellte sich in der Verhandlung jedoch als falsch heraus.

Erst im November 2012 - zehn Jahre nach seinem Martyrium - stellte der Sohn Strafanzeige gegen seine Mutter und ihren Lebenspartner. Auslöser war eine WDR-Dokumentation, die den vermeintlichen "Sektenguru" und seine Anhänger porträtierte. Er habe lange Zeit gebraucht, um das Ganze zu verarbeiten, sagt sein Anwalt Mathias Klose. Für seinen Mandanten sei das Urteil nun eine Erleichterung. Nach der Entscheidung steht der 27-Jährige mit Freunden in der Sonne vor dem Gericht. Vielleicht kann er dieses Kapitel in seinem Leben bald endlich abschließen.

Von Cathérine Simon, DPA / DPA
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Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg