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Bluttat in Bayern: Tödlicher Messerangriff auf Schwangere: Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Im bayerischen Kirchroth wird eine Schwangere attackiert - sie und das ungeborene Kind sterben. Der Tatverdächtige stamme aus dem Umfeld des Opfers, heißt es von der Polizei. Ein Haftbefehl wurde beantragt.

Tatort in Kirchroth: Eine 45 Jahre alte Schwangere wurde in ihrem Haus getötet

Tatort im bayerischen Kirchroth: Eine 45 Jahre alte Schwangere wurde in ihrem Haus getötet

Nach einer tödlichen Attacke auf eine schwangere Frau im bayerischen Kirchroth hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Es handele sich um einen Mann aus dem Umfeld des Opfers, sagte Klaus Dieter Fiedler von der Staatsanwaltschaft Straubing am Donnerstag. Der Verdächtige sei noch nicht gefasst, es sei aber bereits ein Haftbefehl beantragt worden. Der Mann steht unter dringendem Verdacht, die 45-Jährige und das Ungeborene getötet zu haben. 

Der Täter habe die Frau am Mittwoch mit einem "gefährlichen Gegenstand" attackiert, hatte es zuvor geheißen. Die mögliche Tatwaffe, ein Messer, wurde sichergestellt.  

Die 45-Jährige wurde von ihrem Ehemann aufgefunden, der sofort den Notarzt alarmierte. Sie wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht, wo sie später ihren schweren Verletzungen erlag, wie die Polizei mitteilte. Das Kind war bereits unmittelbar nach der Attacke tot, sagte ein Sprecher der Polizei.

Kirchroth: Fahndung nach Täter läuft

Die Kriminalpolizei fahndet seit Mittwoch unter Hochdruck nach dem Täter. Einzelheiten wollten die Beamten aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht nennen. Die Leiche der 45-Jährigen wurde laut Polizei noch am Donnerstag obduziert, um Genaueres über die Todesursache zu erfahren. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte das Opfer zahlreiche Schnittverletzungen. 

kis/anb / DPA
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