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Prozess gegen Oldenburger Pfleger: Klinik entdeckt zwölf weitere verdächtige Todesfälle

Ein Gutachten des Klinikums Oldenburg erhärtet einen schrecklichen Verdacht: Ein Pfleger, der bereits wegen dreifachen Mordes vor Gericht steht, könnte zwölf weitere Patienten getötet haben.

Das Klinikum Oldenburg: Hier und in Delmenhorst hatte der Angeklagte gearbeitet

Das Klinikum Oldenburg: Hier und in Delmenhorst hatte der Angeklagte gearbeitet

Ein wegen mehrfachen Mordes angeklagter Pfleger hat nach einer Untersuchung des Klinikums Oldenburg möglicherweise zwölf weitere schwer kranke Menschen getötet. In diesen zwölf Fällen sei von Fremdeinwirkung auszugehen, sagte der Gutachter am Dienstag. Unklar sei aber, ob die Fälle dem Mann zur Last gelegt werden könnten. Während der Dienstzeit des Mannes auf der herzchirurgischen Intensivstation des Klinikums Oldenburg habe es insgesamt 56 Sterbefälle gegeben, außerdem einen Todesfall in der Anästhesie.

Der 37-Jährige muss sich seit September am Landgericht Oldenburg wegen dreifachen Mordes und zweifachen Mordversuchs verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Patienten im Klinikum Delmenhorst eine Überdosis eines Herzmedikaments gespritzt zu haben, um sie danach wiederbeleben zu können. Später soll sein Motiv auch Langeweile gewesen sein. In einem ersten Prozess hatten die Richter ihn 2008 wegen Mordversuchs zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Eine Sonderkommission der Polizei und die Staatsanwaltschaft untersuchen zurzeit allein in Delmenhorst den Tod von 174 Patienten, die von 2003 bis 2005 während der Schichten des Krankenpflegers starben. Bevor der Pfleger in Delmenhorst anfing, arbeitete er von 1999 bis 2002 am Klinikum Oldenburg.

tis/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?