HOME

Krise im Vatikan: Kammerdiener festgenommen - Bankchef gefeuert

In den seit Wochen schwelenden "Vatileaks"-Skandal kommt Bewegung: Die Polizei hat offenbar einen Butler von Papst Benedikt festgenommen. Italiens Medien vermuten, auch die Entlassung des Vatikanbankchefs stehe in Verbindung mit der Enthüllungsaffäre.

Der Chef der Vatikanbank IOR, Ettore Gotti Tedeschi, muss nach einem Misstrauensvotum des Aufsichtsrats seinen Posten räumen. Der Manager, der mehr Transparenz in die Geschäfte der Bank bringen sollte, habe trotz wiederholter Mahnungen "bestimmte Aufgaben von vordringlicher Wichtigkeit nicht ausgeführt", teilte der Vatikan am Freitag nach der IOR-Aufsichtsratssitzung vom Vortag mit. In italienischen Medien wird über einen Zusammenhang zwischen dem Misstrauensvotum und dem "Vatileaks"-Skandal spekuliert. Bei der Entscheidung habe auch die Annahme mitgespielt, Tedeschi könnte eine Rolle bei diesem Skandal gehabt haben, berichtete Ansa unter Berufung auf Quellen im Vatikan. In der offiziellen Mitteilung des Vatikans heißt es nur, die Ratsmitglieder seien betrübt über die Ereignisse, die zu dem Misstrauensvotum geführt hätten. Sie betrachteten den Schritt aber als wichtig, um die Bank lebensfähig zu halten.

Beim "Vatileaks"-Skandal waren aus dem Vatikan vertrauliche Dokumente an die Medien durchgesickert - auch über das Finanzgebaren der Vatikanbank. Der Vatikan hatte die Veröffentlichungen der Dokumente scharf kritisiert und in Anspielung auf die Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks als "Vatileaks" bezeichnet. Italienische Medien spekulierten, dass es sich um einen Machtkampf innerhalb der Spitze der Kurie handele.

Kammerdiener unter Verdacht

In dem Fall gibt es nun eine Festnahme - der Verdächtige soll ein Kammerdiener des Papstes sein, wie das Internetportal "ilfoglio.it" und die Nachrichtenagentur Ansa melden. Laut Ansa war der 46-Jährige seit 2006 als Kammerdiener beschäftigt. Vatikansprecher Federico Lombardi sagte, der Mann sei unberechtigt im Besitz vertraulicher Dokumente des Heiligen Stuhls gewesen. Papst Benedikt XVI. reagierte betroffen. Es handele sich um eine schmerzliche Entwicklung, zitierte ihn Ansa unter Berufung auf Quellen aus dem nahen Umfeld des Papstes.

Zu der Identifizierung des Verdächtigen führten interne Untersuchungen, wie Radio Vatikan berichtet. Der Kammerdiener müsse sich jetzt für eingehendere Nachforschungen zur Verfügung halten. Die Ermittlungen würden von der Vatikan-Gendarmerie durchgeführt, die im Auftrag einer eigens ernannten Kardinalskommission handelt und unter Aufsicht des vatikanischen Generalstaatsanwaltes Nicola Picardi steht.

"Besser ich schweige, ich würde sonst böse Worte sagen"

Tedeschi hatte laut Radio Vatikan noch am Donnerstagabend seinen Rücktritt eingereicht. "Aus Liebe zum Papst" wolle er sich nicht gegen die Vorwürfe verteidigen, sagte der Bankchef nach Angaben von Ansa. "Besser ich schweige, ich würde sonst böse Worte sagen." Der derzeitige IOR-Vizepräsident, der deutsche Banker Ronaldo Hermann Schmitz, sollte laut der Nachrichtenagentur zum Interimspräsidenten bestimmt werden.

Die Vatikanbank stand in der Vergangenheit bereits wegen intransparenten Finanzgebarens in der Kritik, unter anderem im Zusammenhang mit Geldwäsche. Der Vatikan hatte aber jede Verwicklung der Bankleitung in dunkle Machenschaften bestritten.

Tedeschi, der unter anderem bei der spanischen Santander-Bank für das Italiengeschäft zuständig gewesen war, hatte 2009 Angelo Caloia als Präsident der Vatikanbank abgelöst und sollte die Bank erneuern. Vor zwei Jahren warfen römische Ermittler ihm und dem Generaldirektor des Istituto per le Opere di Religione (IOR), Paolo Cipriani, vor, gegen Anti-Geldwäsche-Standards verstoßen zu haben. Die Ermittlungen wurden aber eingestellt. Papst Benedikt XVI. erließ ein Maßnahmenpaket gegen Geldwäsche.

mad/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(